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Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


03.08.2011 Alex Wolschann

Office der Zukunft

Insgesamt investiert Microsoft rund vier Millionen Euro in den Standort am Wienerberg.

Laut einer aktuellen Studie glauben 73 Prozent aller europäischen Angestellten an eine höhere Lebensqualität, wenn sie flexibler arbeiten könnten. Seit Juli und bis Oktober gestaltet Microsoft Österreich das Headquarter in Wien vollständig neu. Insgesamt werden rund vier Millionen Euro in den Standort investiert. Der Umbau nimmt auf aktuelle Anforderungen der Wissensarbeiter Rücksicht und soll ein Beispiel für eine neue, vernetztere und flexiblere Arbeitsweise sein.

Je größer das Unternehmen, desto unflexibler gestalten sich die Arbeitsbedingungen: Kleinere Unternehmen können auf flexible Arbeitszeiten besser reagieren, als Betriebe mit mehr als 500 Mitarbeitern. In großen Unternehmen verbringen Mitarbeiter ihre Überstunden zu 80 Prozent im Office; bei KMU sind das nur 61 Prozent. In Großbetrieben kann ein Viertel der Angestellten außerhalb des Büros gar nicht auf die technischen Kommunikationsmittel und Systeme zugreifen, bei KMU sind es nur 16 Prozent.

»Wir haben in den Niederlanden bereits seit einigen Jahren ein Office auf die neuen Anforderungen umgebaut. Microsoft in Amsterdam hat mittlerweile über 100.000 Besucher pro Jahr, die sich unsere neuen Arbeitswelten ansehen«, erklärt Petra Jenner, Geschäftsführerin von Microsoft Österreich. Es gehe darum, moderne Kommunikation und effizientes Arbeiten in einer dem 21. Jahrhundert entsprechenden Umgebung zu ermöglichen und zu leben. Auf Basis der Ideen der »Neuen Welt der Arbeit«-Initiative erfolgte eine Architektenausschreibung. Zusätzlich hat ein Team von Mitarbeitern aus allen Unternehmensbereichen mitgearbeitet, um die jeweiligen Interessen zu vertreten. Das künftige Microsoft Österreich Office ist aber nicht nur für die rund 340 Mitarbeiter ausgerichtet. »Es ist geplant, das Büro zu öffnen und so zum Ideengeber für die rund 5.000 heimischen Microsoft-Partner und zahlreiche weitere österreichische Betriebe zu werden. Alle Besucher können bei uns erleben, wie vernetztes Arbeiten funktioniert«, erklärt Jenner stolz.

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