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08.06.2011 Rudolf Felser

Finanzkrise locker überwunden

2010 ist für die Unternehmen der WKÖ-Bundessparte Information und Consulting gut verlaufen.

Die von KMU Forschung Austria erhobenen Werte für das erste Halbjahr 2011 sowie die Prognose für den Rest des laufenden Jahres sehen gut aus, wie Bundesspartenobmann Hans-Jürgen Pollirer bei der Präsentation der Ergebnisse bekanntgab. »Die Unternehmen des Informations- und Kommunikationssektors haben im Geschäftsjahr 2010 zur Wirtschaftsleistung Österreichs einen Gesamtumsatz von 50,6 Mrd. Euro beigetragen – zur Exportleistung immerhin 7,5 Mrd. Euro. Wir fühlen uns als Treiber der Wirtschaft«, so Pollirer. Das nominelle Umsatzwachstum von 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr liege weit über jenem der anderen Sparten. »Wir haben die Finanzkrise locker überwunden. Zwar befinden wir uns noch nicht auf dem Niveau von vor 2008, sind aber auf dem besten Wege wieder an diese hervorragenden Zahlen anzuschließen«, ist der Bundesspartenobmann überzeugt. Innerhalb der Bundessparte hatte die Gruppe »Unternehmensberatung und IT« 2010 das größte Umsatzwachstum zu verzeichnen. Sie liegt mit 9,7 Prozent deutlich über dem Durchschnitt der Sparte und damit noch vor den Finanzdienstleistern und den Versicherungsmaklern. Auch beim Anteil der Exporte am Gesamtumsatz liegt die Gruppe »Unternehmensberatung und IT« mit 19,4 Prozent (das Mittel liegt bei 14,2 Prozent) an erster Stelle. Ebenso wie bei den Investitionen in Prozent des Gesamtumsatzes, die bei 7,6 Prozent liegen (Mittel: 6,5 Prozent). Für den Jahresbeginn 2011 wurde von den Unternehmern der Bundessparte Information und Consulting eine »eher gute« Auftragslage gemeldet. Für das gesamte erste Halbjahr erwarten sie Umsatzzuwächse (+4,7 Prozent) mit positiven Auswirkungen auf den Beschäftigtenstand (+0,4 Prozent) und die Investitionen (+5,3 Prozent).

FESTPLATTENABGABE Den Etappensieg von HP über die Verwertungsgesellschaft Austro Mechana im Streit um die im Oktober 2010 eingeführte Festplattenabgabe – HP hat kürzlich in erster Instanz Recht bekommen – bewertet Rene Bogendorfer, Geschäftsführer Stellvertreter der Bundessparte Information und Consulting, gegenüber der COMPUTERWELT »grundsätzlich positiv«. Natürlich handle es sich um ein laufendes Verfahren dessen Ausgang noch ungewiss sei. Bogendorfer geht davon aus, dass das Verfahren durch alle Instanzen gehen wird, bevor eine endgültige Entscheidung fällt. »Ich glaube, dass der oberste Gerichtshof das schon 2005 entschieden hat, in dem sogenannten Gericom-Urteil. Aus unserer Sicht ist nicht nachvollziehbar, warum die Austro Mechana es noch einmal versucht. Das sorgt wieder für Rechtsunsicherheit und die Unternehmen müssen Rücklagen bilden«, so Bogendorfer weiter. (Siehe Gastkommentar von Helmut Krumböck, WKO, zum Thema URA auf Seite 9). Auch laut der Richterin, die den aktuellen Fall entschieden hat, ist das Gericom-Urteil »zu hundert Prozent auf den gegenständlichen Rechtsstreit anwendbar«. Damals ist der OGH zur Erkenntnis gekommen, dass Festplatten nicht der Leerkassettenvergütung unterliegen.

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