E-Rechnung von Invoicetrack und Online Post Austria Detail - Computerwelt

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23.05.2011 Rudolf Felser/apa

E-Rechnung von Invoicetrack und Online Post Austria

In der EU werden immer noch 90 Prozent aller Rechnungen auf Papier verschickt. Unternehmen wie Invoicetrack oder Online Post Austria wollen helfen, daran etwas zu ändern.

In der Europäischen Union werden jährlich 30 Milliarden Rechnungen versandt, davon 90 Prozent auf Papier. Alleine 14 Milliarden Rechnungen in Papierform werden zwischen Unternehmen verschickt, was ein riesiges Einsparungspotenzial für die Firmen bei einem Umstieg auf die Digitalisierung der Post birgt, so Markus Hübl, Geschäftsführer von Invoicetrack, im Gespräch mit der APA.

Hübl sieht europaweit eine potenzielle Ersparnis von 243 Mrd. Euro durch den Umstieg auf "E-Invoicing". Seine Rechnung: Auf der Versenderseite fällt durch den Entfall von Druck, Porto und Handling eine Kostenersparnis von einem Euro pro Rechnung an. Die Empfängerseite erspart sich zwei bis drei Euro, in der Buchhaltung sinken die Personalkosten um zwei bis drei Euro. Außerdem würde sich die Zeit bis zur Verbuchung der Rechnung deutlich reduzieren. Hübl hat für seine E-Invoicing-Lösung nach Eigenangaben 60 Großkunden und rund 25.000 Nutzer.

POST SETZT AUCH AUF ELEKTRONIK Auch die Post verstärkt ihr Geschäft mit elektronischen Rechnungen, elektronischen Gehaltszetteln und behördlichen Zustellungen. Ihre Tochter Online Post Austria GmbH ging Ende letzter Woche an den Start. Die Post hat erst im Juni 2010 die frühere EBPP Electronic Bill Presentment and Payment GmbH zur Gänze von der Raiffeisen Informatik übernommen. Bis dahin hielt sie 40 Prozent.

Die Online Post Austria soll Schnittstelle für den elektronischen Dokumentenaustausch zwischen Behörden, Unternehmen und Privatkunden sein. Sie bietet e-Rechnung, e-Gehaltszettel sowie ein Versandmodul, das die Zustellung je nach Erreichbarkeit des Empfängers elektronisch oder klassisch auf Papier steuert. Abgewickelt wird der Betrieb im Bankrechenzentrum der Raiffeisen Informatik. Die sensiblen Daten bleiben über sieben Jahre rasch verfügbar gespeichert und werden danach auf externen Datenträgern gesichert, heißt es in der Aussendung. (apa/rnf)

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