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01.03.2011 Rudolf Felser

Canon zeigt wie sich der Konsument bewegt

Canon und Inform werfen einen Blick auf den Kunden: Hochentwickelte 360-Grad-Kameras bringen in Verbindung mit der passenden Software exakte Ergebnisse über den Kundenlauf im Verkaufsraum.

Durch die Verwendung von Point-of-Sale (POS) Daten für die Konsumenten-Verhaltensforschung konnte bisher analysiert werden, wie viel ein Kunde wann kauft. Schwer bekam man bisher Auskunft darüber, wie viele Besucher sich in einem Shop aufhalten, deren Verweildauer, die Auslastung oder welchen Weg ein Kunde durch den Verkaufsraum nimmt. Hier setzt Canon mit einem System zur Messung des Kundenstromes an, um Konsumenten am POS in weiterer Folge besser ansprechen zu können. Unter Berücksichtigung des Datenschutzes erfassen und verfolgen unauffällige Kameras die Bewegungen von Personen. Bereits beim Betreten eines Shops wird gemessen, ob sie sich ein Kunde beispielsweise geradeaus in den Verkaufsraum hinein bewegt oder abbiegt, welche Aufmerksamkeit zum längeren Verweilen an einer bestimmten Position einlädt und welches Produkt am ehesten gekauft wird.

Zentrales Thema ist mit Sicherheit die Beantwortung der Frage wie ein Store angelegt werden kann, um Konsumenten so durch zu leiten, dass diese möglichst viel Zeit darin verbringen. Kundenstromanalysen tragen zur Verbesserung der Ladeneinrichtung bei und liefern so die Basis für effiziente verkaufsfördernde Maßnahmen. Kundenstrom Mess-Systeme vermitteln Shop-Betreibern ein besseres Gefühl für die Bedürfnisse und Interessen ihrer Kunden und helfen bei der Steuerung des Verkaufserfolges. Anhand der Auswertungen können Regale gezielt platziert oder mit ausgewählten Produkten bestückt werden. Die Canon-Systeme sollen den Angaben zufolge mit bis zu 98 Prozent Genauigkeitmessen. Die Bilddaten werden jedoch weder aufgezeichnet noch gespeichert, eine Meldepflicht an die Datenschutzkommission entfällt somit laut Inform.

Bei der technische Realisierung steht Canon der POS-Dienstleister Inform mit seinem Know-how bezüglich Ansprüchen und IT-Strukturen – vor allem des filialisierten Handels – zur Seite. Das Unternehmen mit Sitz in Wien ist seit der Gründung im Jahr 1983 spezialisiert auf den Point-of-Cash, betreut über 7.000 Kunden mit über 25.000 Points-of-Cash in sechs Ländern und gilt mit rund 50 Mitarbeitern als Österreichs zweitgrößter Zahlungsverkehrsterminal-Servicepartner. (pi/rnf)

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