Internetoffensive Österreich sieht erstmals ihre Projekte umgesetzt Detail - Computerwelt

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22.02.2011 Rudolf Felser

Internetoffensive Österreich sieht erstmals ihre Projekte umgesetzt

Erstmals sind von der Internetoffensive Österreich initiierte Maßnahmen in einem Ministerratsvortrag enthalten, die eine gemeinsame Umsetzung zwischen Politik und Wirtschaft garantieren sollen.

Handysignatur, Best Practice-Plattform und weitere Projekte – wie die E-Rechnung – wären erste Schritte einer forcierten Verbesserung der IKT-Standortqualität Österreichs und im Ranking des Networked Readiness Index (NRI), so die Intiative in einer Aussendung. Der NRI ist der umfangreichste internationale IKT-Index, der sowohl quantitative als auch qualitative Beurteilungsmerkmale eines IKT-Standortes beinhaltet.

"Nach vielen Plänen, Initiativen und entwickelten Strategien, sind wir endlich beim konkreten projektorientierten Verwirklichen. Dieses Miteinander von Politik und IKT-Wirtschaft, das nun im halbjährlichen Rhythmus in konkreten Umsetzungsbeschlüssen mündet, ist für Österreich zukunftsweisend," so Rudolf Kemler, Generaldirektor von HP Österreich und Präsident des Fördervereins Internetoffensive Österreich.

Konkret sind im Ministerrat folgende IKT-Projekte beschlossen worden:

  • Best Practise Plattform: iktprojekte.at
  • Handysignatur für jeden Bürger
  • Tarifsituation im Index überprüfen
  • Klimaschutz jetzt: Green ICT
  • Öffentliche Verwaltung – öffentliche Daten
  • Venture Capital für High-Tech-Unternehmen
  • Elektronische Rechnungen an den Bund
  • Unternehmensserviceportal – Phase 1
  • Breitbandförderung in entlegenen Gebieten
  • KIG Informationsstrategie
  • Zentrale Digitale Bildungsservices
  • Indexpflege
  • Personenstandregister
  • Förderung von innovativen Dienstleistungsprojekten mit Schwerpunkt auf dem Bereich IKT

Der Förderverein Internetoffensive Österreich sieht seine Rolle als Träger und Entwickler der Internetoffensive Österreich, die als Branchenvertretung, wie 2008 begonnen (damals noch unter Kanzler Gusenbauer; siehe Bild), ihre Arbeit als Ideen- und Impulsgeber fortsetzen will. In diesem Sinne werden von der Plattform im April alle Vertreter von interessierten Unternehmen und Institutionen eingeladen, bei den Arbeitskreisen zu den Themen "Generationen & Bildung", "Wirtschaft, Infrastruktur & Government", "Gesundheit & Soziales", "Sicherheit & Konsumentenschutz", "Wissenschaft & Forschung" sowie "Kultur & Medien" mitzuarbeiten. Insbesondere sollen neue Projekte eingebracht und Mitte des Jahres in den Arbeitskreisen konkretisiert werden, um Inhalt des nächsten IKT-Ministerratsberichts zu sein.

Gleichzeitig sollen bei der gemeinsam mit dem "Kompetenzzentrum Internetgesellschaft" abgehaltenen Jahresveranstaltung "Forum Internetgesellschaft" alle IKT-Stakeholder die Erfolge und Leistungen der österreichischen IKT-Wirtschaft, aber auch ihre Ideen und Vorstellungen für die Zukunft, der Öffentlichkeit präsentieren.

"Wir freuen uns über eine weitere erfolgreiche und nachhaltige Zusammenarbeit mit der Bundesregierung. Mit einer erstmals institutionalisierten Zusammenarbeit zwischen Politik und IKT-Wirtschaft im Rahmen von Arbeitskreisen, Veranstaltungen und Kommunikationsaktivitäten wird Österreich Europas IKT-Spitze näher rücken", zeigt sich Kemler zuversichtlich.

Der Förderverein Internetoffensive Österreich ist ein Zusammenschluss österreichischer IKT-Unternehmen wie A1 Telekom Austria, Compass Verlag, HP, IBM, Microsoft Österreich, Orange, Raiffeisen Informatik Consulting, und T-Mobile. Der Förderverein organisiert und trägt die gleichnamige Organisationsplattform, die als vereinsrechtlich organisierte Interessenvertretung Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft in die Arbeit des "Kompetenzzentrums Internetgesellschaft" der Bundesregierung mit einbinden will. (pi/rnf)

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