TA in Serbien Mitfavorit Detail - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


10.02.2011 Christof Baumgartner

TA in Serbien Mitfavorit

TA-Chef Hannes Ametsreiter will den Expansi­ons­kurs beibehalten.

Die Deutsche Telekom und die Telekom Austria Group (TA) werden ­derzeit in serbischen Regierungskreisen als Hauptkandidaten für den Erwerb des zum Verkauf stehenden 51-prozentigen Anteils an der Telekom Srbija betrachtet. Laut serbischen Medienberichten hatten Vertreter der zwei Unternehmen bei getrennten ­Gesprächen mit Regierungsvertretern kürzlich in Belgrad einige Details der Ausschreibung besprochen. Die griechische OTE hat die serbische Regierung nun offiziell über die Entscheidung benachrichtigt, ihren 20-prozentigen Anteil an der Telekom Srbija zu veräußern. Weitere Interessenten sind America Movil aus Mexiko sowie Weather Investment, die Eigentümer der ägyptischen Orascom, Türkcell und die russische Vimpelcom. Die France Telecom hat sich bereits aus dem Bieterrennen zurückgezogen.

MARKTMONOPOL Für die TA stellt sich laut den Berichten auch die Frage des eventuellen Marktmonopols beziehungsweise des Schicksals ihrer serbischen ­Mobilfunk-Tochter Vip mobile im Falle der Übernahme von Telekom Srbija. Die Telekom Austria würde nämlich durch den Erwerb der Telekom im Mobilfunkbereich einen Zweidrittelanteil am serbischen Markt erlangen. Die seit Mitte 2007 in Serbien tätige TA-Tochter hat derzeit einen 13-prozentigen, die Telekom Srbija da­gegen einen 60-prozentigen Anteil am ­Mobilfunkmarkt. Telekommunikationsministerin Jasna Matic hatte kürzlich die TA gewarnt, dass sie nicht ihre serbische Mobilfunktochter behalten könnte, sollte sie den Mehrheitsanteil an der Telekom Srbija erwerben. Befassen werden sich die Behörden damit aber erst, wenn der Deal soweit ist. Die Meinungen gehen dabei auseinander: Während einige vermuten, dass sich TA von Vip mobile wird trennen müssen, sehen andere darin noch keinen Konflikt. Das bindende Angebot für die Telekom ist bis zum 21. März einzu­reichen. Die serbische Regierung hatte den Mindestpreis für den 51-prozentigen ­Anteil auf 1,4 Mrd. Euro festgesetzt.

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Weitere CW-Newsletter

CW Premium Zugang

Whitepaper und Printausgabe lesen.  

kostenlos registrieren

Aktuelle Praxisreports

(c) FotoliaHunderte Berichte über IKT Projekte aus Österreich. Suchen Sie nach Unternehmen oder Lösungen.

Zum Thema


Hosted by:    Security Monitoring by: