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03.05.2012 Rudolf Felser/apa

Motorola fällt bei Handys weiter zurück

Der traditionsreiche Handyhersteller Motorola Mobility kommt nicht auf die Beine. Die Verkäufe von Mobiltelefonen haben auch im ersten Quartal geschwächelt; gleichzeitig ist der Verlust gestiegen.

© bellyferriter - Fotolia

Und die milliardenschwere Übernahme durch den Internetkonzern Google, die alle Sorgen wegblasen würde, hängt in der Luft. Motorola lieferte in den ersten drei Monaten des Jahres insgesamt 8,9 Millionen mobile Geräte aus, wie das Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte. Im Vorjahreszeitraum war der Hersteller noch 9,3 Millionen Handys und Tabletcomputer losgeworden. Der einzige Lichtblick: Motorola setzte mehr der teuren Smartphones ab, weshalb der Umsatz leicht auf 3,1 Milliarden Dollar stieg (2,3 Mrd Euro).

Am Ende half es aber nichts: Der Verlust wuchs von 81 Millionen auf 86 Millionen Dollar an. Motorola steckt seit einiger Zeit in den Miesen. Trotzdem bietet Google 12,5 Milliarden Dollar für das Branchenurgestein - denn Motorola besitzt zahlreiche grundlegende Handy-Patente, mit denen Neueinsteiger Google seinen Vorstoß ins Smartphone-Geschäft absichern könnte.

Die Smartphone-Hersteller werfen sich gegenseitig Ideenklau vor. Die Rede ist mittlerweile von einem regelrechten Patentkrieg. Deutsche Gerichte sind dabei einer der Hauptkriegsschauplätze. Besonders Motorola und Apple streiten sich dort. Motorola setzt auf das von Google entwickelte Betriebssystem Android.

"Wir arbeiten eng mit Google zusammen, um den anvisierten Zusammenschluss im ersten Halbjahr abzuschließen", erklärte Motorola-Chef Sanjay Jha. Während die Kartellwächter in Europa und den USA bereits grünes Licht gegeben haben, zögern die Regulierer in China noch. Sie hatten ihre Prüfung verlängert.

Der Softwareriese Microsoft hat einen Streit um Schlüsselpatente gegen den Handyhersteller Motorola vor dem Landgericht Mannheim verloren. Microsoft ist deshalb dem Grunde nach zu Schadenersatz und Rückholung seiner Spielekonsole Xbox und des Betriebssystems Windows
7 aus den Vertriebswegen verpflichtet, wie das Gericht in einem am Mittwoch verkündeten Urteil entschied.

Praktische Folgen hat das Urteil für Endverbraucher vorerst nicht: Microsoft hatte bereits Anfang April sein europäisches Logistikzentrum von Nordrhein-Westfalen in die Niederlande verlegt. Microsoft wird einem Sprecher zufolge nun in Berufung gehen. (apa)

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