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18.06.2012 Rudolf Felser

IBM CEO-Studie zeigt neue Art des Leaderships

Was CEOs denken, wie sie auf veränderte Marktsituationen reagieren und welche Pläne sie haben, wollte IBM zum bereits fünften Mal wissen – im Rahmen seiner CEO-Studie. Allen Detailergebnissen der Studie gemein ist, dass der Trend zu mehr Offenheit und Transparenz in noch weit stärkerem Maße fortgeführt werden müsste.

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Dieses klare Bekenntnis zum offenen Unternehmen sollte sich noch dazu in allen Bereichen widerspiegeln – vom Umgang mit den eigenen Mitarbeitern über verstärkte Kollaboration mit den Partnern bis hin zum Kundenkontakt.

"Das Ergebnis nach mehr als 1.700 Einzelinterviews mit weltweiten CEOs und Führungskräften aus den unterschiedlichsten Branchen ist ein eindeutiges: Es gibt eine neue Reihung der zu fokussierenden Themen – zumindest für die sogenannten 'Outperformer'", wie Andreas Greilhuber, Leader Global Business Services bei IBM Österreich, bestätigt. Während der Marktsituation und Marktentwicklungen weniger Bedeutung als bisher zukommt, werden sich CEOs darauf konzentrieren ihr Unternehmen offener zu gestalten. Laut aktueller Studie ergeben sich drei zentrale Handlungsfelder.

SOZIALE MEDIEN

Die Zeiten, in denen Social Media als kurzfristiger Trend abgestempelt wurden, sind vorbei. Wenn es um eine offene Kommunikation mit den Kunden und damit um ein besseres Verständnis der Kundenbedürfnisse geht, spielen Social Media Plattformen und Social Networks eine immer größere Rolle. Erfolgreiche Unternehmen werden demnach auf eine noch intensivere Nutzung sozialer Medien setzen. Laut Studie werden in fünf Jahren bereits mehr als die Hälfte der Unternehmen (57 Prozent) Social Media nutzen, um sich mit ihren Kunden auszutauschen. Damit wird die Technologie – konkret die Fähigkeit zur Vernetzung – zu einem der wesentlichen Erfolgsfaktoren für Unternehmen.

PARTNERSCHAFTEN

Wie die Studie ebenfalls ans Tageslicht gebracht hat, sind erfolgreiche Unternehmen auch in puncto Partnering mehr als einen Schritt voraus. Outperformer gehen mehr und intensivere Kooperationen ein und schaffen es dadurch, weit innovativer zu sein als kooperationsscheue Unternehmen. Gemeinsam mit Partnern Innovationen voranzutreiben ist IBM zufolge eine mehr als kluge Strategie – nicht zuletzt deshalb, weil sich dadurch auch neue Geschäftsfelder erschließen lassen. Die Zusammenarbeit mit Partnern aus ganz anderen Industrien beispielsweise ermögliche nicht selten den Einstieg in andere Branchen.

Dass Partnerschaften auch bei IBM forciert werden, bestätigt Andreas Greilhuber: "Den Großteil der Projekte im Bereich Global Business Services betreuen wir in Teams, die zu einem Drittel aus Mitarbeitern von IBM Österreich, zu einem Drittel aus internationalen Kollegen und zu einem Drittel aus IBM Partnern bestehen."

OFFENHEIT

Eine offene Unternehmenskultur, wo die Mitarbeiter größere Entscheidungsspielräume haben, ist mittlerweile ebenfalls ein entscheidender Faktor, um mehr Kreativität und Innovation zu erlangen. Gleichzeitig ist eine Mehrheit (65 Prozent) der weltweiten CEOs bestrebt, mit starken Unternehmenswerten und ethischen Grundsätzen ihre Mitarbeiter zu binden. Die Studie offenbart ein Bekenntnis der CEOs zu einer identitätsstiftenden Unternehmenskultur als Gegengewicht zur wachsenden Offenheit.

SMARTER ANALYTICS

Die immer stärker digitalisierte und vernetzte Welt bringt – wie die IBM CEO Studie beweist – Veränderungen und Chancen in der Unternehmensführung mit sich. Was natürlich ebenfalls einhergeht, ist der explosionsartige Anstieg der Datenmengen. Gerade was die zukünftig in rauen Mengen vorhandenen Kundendaten betrifft, könnten Unternehmen daraus enorm viele Erkenntnisse ziehen. Dies funktioniert allerdings nur dann, wenn Kundendaten entsprechend aufbereitet und analysiert und damit verstanden werden.

Smarter Analytics Lösungen (von der Unternehmenssteuerung und -planung über Strategy Management bis hin zu Social Media Analysen) gibt es bei IBM Österreich ab sofort im neu eröffneten Analytics Solution Center zu testen. Es ist dieses Teil eines weltweiten Netzwerks von Kompetenzzentren, womit bei Bedarf auch auf internationale Ressourcen zurückgegriffen werden kann. Im Analytics Solution Center im IBM Forum Wien werden dabei nicht nur Software-Tools zur Schau gestellt, vielmehr können im Gespräch mit den IBM Spezialisten innovative analytische Lösungen gemeinsam mit dem Kunden erarbeitet werden. (pi)

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