IKT-Branche und Regierung suchen gemeinsamen Weg Detail - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


07.10.2009 Christof Baumgartner

IKT-Branche und Regierung suchen gemeinsamen Weg

Ein gemeinsamer Weg mit der Politik wurde zwar noch nicht gefunden, aber Initiativen auf beiden Seiten zeigen, dass eine Annäherung möglich ist.

»Jeder 20. Beschäftigte ist ein IT-Fuzzi«, brachte es Wilfried Pruschak, Geschäftsführer der Raiffeisen Informatik, in seinem Statement beim ersten Medien- Round-Table der elf führenden IKT-Konzerne Österreichs auf den Punkt. Etwa 15.000 Unternehmen sind in Österreich im Bereich der IKT tätig, beschäftigen rund 170.000 Mitarbeiter und machen ihn damit zu einem zentralen Wirtschaftssektor. Mit diesem demonstrativen Schulterschluss wollen die Geschäftsführer der elf Unternehmen in Erinnerung rufen, dass die Informations- und Telekommunikationstechnologie in ihrer Gesamtheit nicht nur »die Branche mit der größten Wertschöpfung in Österreich ist, sondern auch konsequent für nachhaltige Innovation steht«. Damit es so bleibt, sollte man rechtzeitig vorsorgen und die Rahmenbedingungen verbessern, so der Tenor der Manager.

Obwohl viele der Unternehmen wie Microsoft, Oracle oder SAP sicher nicht in Österreich ihr Hauptgeschäft machen, würde »jeder investierte Euro weitere sieben Euro an österreichischer Wertschöpfung generieren«, so Petra Jenner, Geschäftsführerin von Microsoft Österreich. Und viele im Ausland entwickelten Software-Produkte würden durch »lokale Dienstleister veredelt« werden. Eine wesentliche Forderung der Branche ist es, mehr die Aus- und Weiterbildung zu investieren. Rund 3.000 hochqualifizierte Jobs könnten derzeit nicht nachbesetzt werden, wodurch dem Staat pro Jahr und offener Stelle 109.000 Euro an Wertschöpfung entgingen.

Auch die Mobilfunkbranche präsentierte sich gemeinsam, verwies auf ihre enorme Wirtschaftskraft und forderte ein weiteres Mal die freigewordenen Fernsehfrequenzen (Digitale Dividende) für sich.

Dass sich die IKT-Politik durchaus bewegt, zeigt eine Initiative der Bundesregierung, die bis 2013 40 Millionen Euro bereitstellen will, um Investitionen in das heimische Breitbandnetz zu fördern.

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