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07.10.2009 Michaela Holy

Kompetente Zusammenarbeit

Durch eine Kooperation von Niederösterreich, Vorarlberg und Wien entsteht eine neue Stiftungsprofessur für Tribologie an der TU Wien.

Niederösterreich, Vorarlberg und Wien bekräftigen ihre Technologiekooperation. Ein länderübergreifendes Konsortium rund um das Kompetenzzentrum für Tribologie am Technopol Wiener Neustadt ist das Ergebnis dieser Zusammenarbeit. Tribologie umfasst das Forschungsgebiet und die Technologie von wechselwirkenden Oberflächen in relativer Bewegung.

»Länderübergreifende Technologiekooperationen schaffen jene kritische Masse, die wir in Österreich brauchen. Nur mit dieser kann die Forschung international wahrgenommen werden«, so Landesrätin Petra Bohuslav. Der hohe Grad an Vernetzung sei eine ideale Voraussetzung für die derzeit laufende Bewerbung um ein Kompetenzzentrum des »COMET«-Programms (Competence Centers for Excellent Technologies).

Die Finanzierung einer neuen Stiftungsprofessur für Tribologie an der Technischen Universität in Wien durch das Land Niederösterreich unterstützt diese Bewerbung zusätzlich. »Was am Technopol Wiener Neustadt im Bereich der Tribologie erforscht wird, ist Weltklasse«, so Bohuslav. »Die TU Wien hat einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg des Kompetenzzentrums für Tribologie in Wiener Neustadt geleistet. Daher ist es nur konsequent, dass wir dort eine neue Stiftungsprofessur für Tribologie einrichten.«

Zusätzlichen Rückenwind erhält die Forschungssparte Tribologie in Österreich mit über 40 Unternehmenspartnern, darunter OMV und Siemens, wodurch das bestehende Kompetenzzentrum in Wiener Neustadt bereits jetzt umfassend mit der Industrie vernetzt wird. Genug Platz für die neue Forschungssparte ist vorhanden: Durch den Ausbau des Technologie- und Forschungszentrums am Technopol Wiener Neustadt wird dieses bald 12.500 Quadratmeter an vermietbaren Büro- und Laborflächen für insgesamt 450 Arbeitsplätze zur Verfügung stellen.

Das am Technopol angesiedelte Kompetenzzentrum für Tribologie befasst sich mit Fragen zur Minimierung des Energieeinsatzes und der Verschleißreduktion bei technischen Systemen. Damit wird das Ziel verfolgt, die Funktionsdauer technischer Systeme auszuweiten. Die größten der sieben wissenschaftlichen Partner des Zentrums sind die Fachhochschule Wiener Neustadt, die Technische Universität Wien und die Johann Kepler Universität Linz. Insgesamt 70 Mitarbeiter erwirtschaften einen Umsatz von etwa 5,5 Millionen Euro im Jahr.

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