Privatkunden-PC-Markt in Österreich stabil Detail - Computerwelt

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29.10.2009 apa/Christof Baumgartner

Privatkunden-PC-Markt in Österreich stabil

Umsatz bei PCs für Private ging laut Intel im 2. Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal nur um ein Prozent zurück.

Die Krise hat den heimischen PC-Markt zumindest bei den Privatkunden kaum trudeln lassen. Wie der Chiphersteller Intel bei einer Präsentation in Wien erläuterte, ging in Österreich der Umsatz bei PCs für Private (stationäre und mobile Geräte) im 2. Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahresquartal nur um ein Prozent zurück. Bei Geschäftskunden hingegen brach der Markt im zweiten Quartal im Vorjahresvergleich um satte 27 Prozent ein. Das geht aus einer Studie des Marktforschers Gartner hervor.

Der Privatkunden-PC-Markt sei eben ein "sehr stabiles Geschäft", erläuterte der Intel-Geschäftsführer für Deutschland und Österreich, Hannes Schwaderer. Der Konzern selber gibt keine Länderzahlen heraus. In Österreich wurde im April 2009 ein Intel-Vertriebs- und Kontaktbüro eingerichtet, geführt wird der Bereich allerdings von München aus, wo die Deutschland-Zentrale von Intel ihren Sitz hat.

BESSERUNG FÜR 2010 ERWARTET Weltweit leidet der IT-Konzern unter der Krise, in den ersten zwei Quartalen 2009 wurden wegen der großen Unsicherheiten erstmals in der Intel-Firmengeschichte überhaupt keine Ausblicke gegeben. Auch Gartner habe 2009 seine Prognosen zweimal revidieren müssen. Laut den jüngst veröffentlichten Intel-Ergebnissen für das dritte Quartal schaut die Chip-Welt wieder etwas besser aus. Für 2010 wird eine erhebliche Verbesserung der Nachfrage erwartet. 2010 könnte dadurch wieder das Niveau des Jahres 2007 erreicht werden.

Die Investitionen in Forschung und Entwicklung setzt der Chip-Gigant trotz Krise weiter fort. Dabei wird auch eine Steigerung der Energieeffizienz angestrebt. Die IT verbrauche weltweit schon zwei Prozent des Stroms, der Verbrauch könnte durch die künftige Kommunikation der Geräte untereinander weiter steigen. In München werden bei einem Test-Projekt in einem Rechenzentrum die optimalen Bedingungen hinsichtlich des Energieverbrauchs gesucht. Nur eines von vier verbrauchten Watt gehe derzeit in die Rechenleistung des Computers, der Rest werde für Kühlung und Lüftung genutzt.

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