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04.11.2009 Oliver Weiss

Strategisch wichtigste IT-Trends

Gartner hat die zehn wichtigsten strategischen Technologien und Trends für Unternehmen für das Jahr 2010 zusammengestellt.

Gartner hat die zehn wichtigsten strategischen Technologien und Trends für Unternehmen für das Jahr 2010 zusammengestellt:

Cloud Computing: Cloud-Services senken die IT-Kosten und ermöglichen es dem Anwender, gegenüber Kunden und Geschäftspartnern selbst als Provider aufzutreten. Analyse-Tools: Mit ausgefeilten Analyse-Tools und -Modellen lassen sich Geschäftsprozesse und Entscheidungen vor, während und nach ihrer Implementierung überprüfen. Client Computing: Gartner empfiehlt eine auf fünf bis acht Jahre ausgelegte Client-Strategie mit Fokus auf das Thema Standardisierung. Green IT: Mit der Verwendung von elektronischen statt Print-Dokumenten, weniger Reisen und Telearbeit kann die IT zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit beitragen. Rechenzentrum: Um Betriebskosten einzusparen sollte ein neues Datacenter auf die nächsten fünf bis sieben Jahre ausgelegt sein. Social Computing: Unternehmen sollten den Einsatz von sozialen Netzwerken nicht nur für interne, sondern auch für externe Informationen vorantreiben. Activity Monitoring: Der Einsatz von Überwachungs- und Analysewerkzeugen gewinnt vor allem beim Thema Security an Bedeutung. Flash Memory: Die Flash-Speichertechnik ist zwar schneller, aber auch teurer als Disks. Allerdings wird der Preisunterschied kleiner. Flash wird sich daher in den nächsten Jahren in vielen IT-Bereichen zu einer strategischen Technik entwickeln. Virtualisierung: Der Dauerbrenner Virtualisierung gewinnt durch die Möglichkeit der Live-Migration noch weiter an Bedeutung: Beim Einsatz einer Virtual Machine (VM) arbeiten Betriebssystem und andere Softwareprogramme so weiter, als liefen sie nach wie vor auf dem ursprünglichen (physischen) Server. Mobile Applikationen: Ende 2010 werden 1,2 Milliarden Menschen mobile Web-fähige Geräte nutzen. Dementsprechend lauter wird auch der Wunsch nach mobilen Applikationen werden.

Als To-do-List für Unternehmen ist die Sammlung freilich nicht gedacht, stellen die Analysten klar. »Es geht darum, dass Unternehmen diese Punkte an ihre branchenspezifischen und individuellen Bedürfnisse anpassen«, erläutert Analyst David Cearly. Firmen sollten die zehn Technologien in ihre strategischen Planungen für die nächsten zwei Jahre einbeziehen. »Das bedeutet nicht, dass sie die gesamte Liste an Techniken einführen müssen, sondern vielmehr entscheiden, welche ihr Geschäft vorantreiben.«

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