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12.11.2009 Rudolf Felser

Gartner: Handy- und Smartphone-Verkäufe gestiegen

Aufgrund starker Absätze im dritten Quartal und einem voraussichtlich guten Weihnachtsgeschäft werden die Handy-Verkäufe in diesem Jahr gegenüber 2008 unverändert bleiben, so Gartner.

Laut dem IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen wurden weltweit im dritten Quartal 2009 insgesamt 308,9 Millionen Handys verkauft; dies entspricht einem Anstieg von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zudem wurden weltweit über 41 Millionen Smartphones im dritten Quartal 2009 verkauft. Dies entspricht einem Anstieg von 12,8 Prozent gegenüber dem selben Zeitraum im Vorjahr. Zum ersten Mal seit der Einführung des iPhone überholte Apple den Blackberry-Anbieter RIM im Smartphone-Markt in Westeuropa.

"Im dritten Quartal wurden viele neue Mobilfunkgeräte vorgestellt, darunter eine Reihe von Android-Smartphones für das Weihnachtsgeschäft im vierten Quartal. Aufgrund der Vereinheitlichung der Hardware und dem Wachstum bei offenen Plattformen wird es für diese jedoch immer schwerer sich vom Markt abzuheben", sagt Carolina Milanesi, Research Director bei Gartner. "Viele Geräte kommen zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt und Mobilfunkunternehmen werden zum Ende des Jahres Prämien für die Verbraucher anbieten. Wir erwarten daher, dass die Verkäufe im vierten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr ansteigen werden. Während viele Anbieter und Marktbeobachter einen Rückgang der Channel-Verkäufe fordern, gehen wir aufgrund unserer Daten davon aus, dass der Markt eher stagniert, als dass er zurückgeht."

Nokia steht bei den Gesamtverkäufen auch im dritten Quartal 2009 auf dem ersten Platz; im Vergleich zum Vorjahr sank Nokias Marktanteil allerdings um 1,5 Prozent auf nun 36,7 Prozent. Samsung folgt auf dem zweiten Platz mit einem guten Wachstum im Jahresvergleich. LG und Motorola liegen auf den Plätzen drei und vier.

Im weltweiten Smartphone-Markt liegt ebenfalls Nokia auf dem ersten Platz, der Marktanteil des Unternehmens sank allerdings auf ein historisches Tief. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Research in Motion und Apple. Apple mit insgesamt sieben Millionen verkauften iPhones und einem Marktanteil von 17,1 Prozent (12,9 Prozent im dritten Quartal 2008).

Einer anderen Untersuchung zufolge wurde Nokia bereits von Apple überholt, wenn auch nur beim gemachten Gewinn. Gut zwei Jahre nach seinem Einstieg in den Mobiltelefonmarkt erzielte der US-Konzern mit den iPhones im dritten Quartal einen operativen Gewinn von 1,6 Mrd. Dollar (1,1 Mrd. Euro), wie aus der Untersuchung des Marktforschungsinstituts Strategy Analytics hervorgeht. Nokia verdiente im gleichen Zeitraum demnach 1,1 Mrd. Dollar mit Handys (siehe auch "Apple ist größter Handybauer nach Gewinn"). (rnf/pi)

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