Nur wer zuerst investiert, kann anschließend sparen Detail - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


18.11.2009 Oliver Weiss

Nur wer zuerst investiert, kann anschließend sparen

Durch Panikreaktionen auf die Krise ausgelöste Maßnahmen zur Kostenreduktion bringen fast nie den gewünschten Effekt. Nur nachhaltige, strukturelle Veränderungen führen zu Einsparungen.

Die weltweite Finanzkrise hat schon längst auch die IT-Budgets der Unternehmen erreicht: die Kürzungen liegen laut Untersuchungen der Unternehmensberatung A.T. Kearney, die Unternehmen gefragt hat, wie sie in der Krise sparen, meist zwischen 15 und 30 Prozent. Aufgrund großer Fixkostenblöcke im IT-Budget treffen die Einsparungen vor allem die flexiblen Projektbudgets. Doch einfach nur an der Kostenschraube zu drehen und Budgets zu kürzen, kann sehr gefährlich werden. Denn wie die Untersuchung von A. T. Kearney weiter zeigt, führen letztendlich nur langfristige, strukturelle Projekte zur gewünschten Kostensenkung. Panikartige Budgetkürzungen verpuffen meist wirkungslos. Trotzdem setzt die Mehrheit der befragten Unternehmen auf kurzfristige Maßnahmen, bei denen die IT als reiner Kostenfaktor gesehen wird.

Einige Manager sehen durch die aktuelle Krise aber auch die Chance in Unternehmen jetzt durchzusetzen, was vor der Krise nicht möglich war. Mitunter wird die aktuelle Situation sogar als Chance angesehen, da plötzlich wieder qualifiziertere Mitarbeiter auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen und es offene Ohren für neue Strukturen gibt.

Statt also mit dem Rasenmäher über alle Projekte zu gehen, sollten Unternehmen gezielt einzelne Projekte streichen oder reduzieren, bei denen sich der Return-on-Investment (ROI) entweder erst nach Jahren einstellt oder nur schwer zu bewerten ist. Stattdessen empfiehlt es sich, gezielt Geld in Vorhaben zu stecken, die nachhaltige Prozessoptimierungen ermöglichen. Wer einen schnellen ROI vorrechnet, kann auch mit der Unterstützung der Gechäftsführung rechnen. Und aktuelle Praxisbeispiele für IT-Projekte, die sich bereits nach einem halben Jahr rechnen, gibt es mehr als genug. Für GHM-Engineering aus Steyr beispielsweise hat sich die Server-Virtualisierung bereits nach einem halben Jahr ausgezahlt.

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Weitere CW-Newsletter

CW Premium Zugang

Whitepaper und Printausgabe lesen.  

kostenlos registrieren

Aktuelle Praxisreports

(c) FotoliaHunderte Berichte über IKT Projekte aus Österreich. Suchen Sie nach Unternehmen oder Lösungen.

Zum Thema

  • Fabasoft AG

    Fabasoft AG Vereine und Verbände, Öffentliche Verwaltung, Medizin und Gesundheitswesen, Luft- und Raumfahrttechnik, Freie Berufe, Finanzdienstleistungen, Qualitätssicherung,... mehr
  • customer care solutions - Call Center Betriebs GmbH

    customer care solutions - Call Center Betriebs GmbH B2C Dienste und Lösungen, B2B Dienste und Lösungen, User Helpdesk-Systeme und Hotlines, Systempflege- und Wartung, Outsourcing, IKT-Consulting, Facility Management,... mehr
  • Editel Austria GmbH

    Editel Austria GmbH Supply Chain Management, E-Procurement und Supply Chain Management, Datenkonvertierung, Überwachungssysteme, Trust Center/Zertifizierungssoftware, Digitale Signatur, Datensicherung,... mehr
  • Bacher Systems EDV GmbH

    Bacher Systems EDV GmbH mehr

Hosted by:    Security Monitoring by: