Fujitsu Österreich: Kein unflexibler Großkonzern Detail - Computerwelt

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18.11.2009 Oliver Weiss

Fujitsu Österreich: Kein unflexibler Großkonzern

Im Interview der Ausgabe 21 der COMPUTERWELT schildern Martin und Michael Pfundner, wie sie von den Fehler der großen Konzerne leben. Wolfgang Horak von Fujitsu kontert nun.

Martin und Michael Pfundner sind die beiden Geschäftsführer von PCS IT Trading. Im Interview in Ausgabe 21 der Computerwelt schildern sie, durch welche logistischen Kniffe PCS Hardware oft günstiger liefern kann, als die großen Hersteller selbst. Der in diesem Artikel als einziger beim Namen genannte Großkonzern war Fujitsu und aus Gründen der Fairness sei nun dem Österreich-Chef Wolfgang Horak, die Möglichkeit gegeben, seine Sicht darzustellen.

Laut Horak wurden in dem Interview Aussagen getätigt, die nicht stimmen. Zum Beispiel, dass Fujitsu in vielen Ländern nicht in der Landeswährung fakturieren kann oder, dass das Lager zu riesig und unüberschaubar sei, um genau auf die Anforderungen der Kunden einzugehen. »Das bringt mich in Argumentationsschwierigkeiten«, erklärt Horak. »Denn seit der Übernahme von Fujitsu Siemens durch Fujitsu sind wir ein globaler Player und das kommunizieren wir den Kunden gegenüber. Dann erscheint das Interview und auf einmal kommen Kunden zu mir und sagen: ‘Mir erzählt ihr, ihr könnt weltweit liefern und nun muss ich in der Zeitung lesen, dass ihr es doch nicht könnt.’«

Wie Horak weiter erklärt, ist Fujitsu durchaus in der Lage, weltweit frei Haus zum Kunden zu liefern. Als Beispiel bringt der Österreich-Chef von Fujitsu ein gerade abgeschlossenes Projekt, bei dem für die Wirtschaftskammer Österreich in 78 Länder Server, PC und Dienstleistungen ausgeliefert wurden.

Auch die Darstellung des im besagten Interview erwähnten Projektes bei Borealis stimmt laut Horak nicht. »Es war nicht so, dass wir uns wegen Problemen mit der Lagerhaltung an PCS gewendet haben.« Borealis selbst hatte PCS hinzugezogen. »Bei Borealis ging es um den Rollout von 3.300 Fujitsu-Desktops und 1.200 Noteboooks eines Drittherstellers«, erklärt Horak. »Als Generalunternehmer bei diesem Projekt waren wir unter anderem für das Aufbringen der Images auf die Geräte verantwortlich. Auch bei den Notebooks des Drittanbieters, da dieser dazu nicht in der Lage war.« Fujitsu hätte die Notebooks auch direkt beim Hersteller gekauft, was diesem aber nicht recht war. Also wurden die Notebooks über einen Partner – PCS – bezogen und von diesem an Fujitsu geliefert.

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