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02.12.2009 Christof Baumgartner

CIO wollen die Krise als Chance nutzen

Die Krise ist zwar auch in der IKT-Branche angekommen, heimische Betriebe gehen aber durchaus unterschiedlich damit um.

Die Krise ist zwar auch in der IKT-Branche angekommen, heimische Betriebe gehen aber durchaus unterschiedlich damit um. Die IT-Leiter (CIO) größerer österreichischer Unternehmen haben Ende 2008 einen Rückgang ihres heurigen Budgets in Höhe von zehn Prozent prognostiziert. Tatsächlich sind es 16 Prozent geworden. "Damit war die Entwicklung schlechter als gedacht", sagte Bernd Bugelnig von Capgemini im Rahmen der APA-E-Business-Community mit dem Hinweis auf das vorläufige Ergebnis einer Studie des Managementberaters. Rechneten Ende des Vorjahres noch 40 Prozent mit sinkenden Budgets, musste in der Realität die Mehrheit der befragten CIO sparen: In der Privatwirtschaft waren es laut Erhebung 80 Prozent, im öffentlichen Bereich rund 40 Prozent.

IMAGEVERBESSERUNG Allerdings sehen die IT-Leiter die Krise nicht als "so großes Problem", sondern auch als Chance, ihr Image im Unternehmen zu verbessern. Sie positionieren sich stärker als Partner, die Unterstützung in schwierigen Zeiten bieten, so Bugelnig. Hatten die CIO im Vorjahr noch erwartet, Projekte verschieben zu müssen (85 Prozent), so sei dies tatsächlich nur im Notfall passiert. Aktuell würde eher auf Neuverhandlungen von Lieferantenverträgen gesetzt (67 Prozent). Manche Unternehmen hätten bereits die Pläne für die "Nach-Krisen-Zeit" in der Schublade und daher auch die IT-Budgets nicht reduziert, um sich nicht "selbst den Hals abzuschnüren". Dadurch könnten sie beim Aufschwung schneller mit neuen Produkten und Services auf dem Markt sein und die derzeit vermehrt verfügbaren hochqualifizierten Mitarbeiter aufsammeln. "Die CIO sehen die Chance, ihr Image als Kostenverursacher abzuschütteln und als wichtiger Faktor wahrgenommen zu werden", so Bugelnig.

Rückläufige Entwicklungen im Telekomsektor, die das Geschäftsfeld IT etwas bremsen, hat die Telekom Austria (TA) zu verzeichnen. Nach einem "punktuell gescheiterten Versuch", mit Themen wie ERP in diesen Bereich einzusteigen, sei die Konzentration auf Kommunikationsprozesse beziehungsweise "Telekom-nahe Informationstechnologie" geglückt, so Jürgen Thir von der TA. Dadurch soll "der Verlust an Minuten und Anschlüssen aufgefangen werden". "Bei den Großunternehmen spüren wir zwar was, aber weniger als erwartet". Besonders die öffentliche Hand investiere in Zukunfts-Themen, in der Industrie- und Automobilbranche sei die Situation schwieriger.

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