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16.12.2009 Christof Baumgartner

Der Wert der Referenzdaten

Mit qualitativ hochwertigen Finanzmarktdaten können Unternehmen Fehler vermeiden, Kosten einsparen und das Unternehmensrisiko senken. Zu diesem Schluss kommt AIM Software.

Die Qualität von Finanzmarktdaten wird für Unternehmen immer wichtiger. Sie geben an, mit besseren Daten in der Folge wesentlich mehr Fehler vermeiden zu können (73 Prozent), die Kosten zu senken (58 Prozent) und das Unternehmensrisiko besser bewerten zu können (58 Prozent). Die sechste Ausgabe der internationalen Referenzdaten-Studie von AIM Software, einem Anbieter von Daten- und Risikomanagement-Lösungen für die Finanzbranche, zeigt, dass das Bewusstsein von Unternehmen in diesem Bereich stetig wächst. Darüber zeigt die Studie den wachsenden Bedarf an zentralen Datenbanken, vor allem in Westeuropa und Nordamerika: 2007 gaben nur 38 Prozent aller Befragten an, ihre Finanzmarktdaten in einen zentralen Datenspeicher einzuspeisen, im Jahr 2009 waren es bereits 51 Prozent.

»Trotz der Sparmaßnahmen, mit denen sich viele Firmen als Folge der Finanzkrise konfrontiert sehen, sind sich die Unternehmen dessen bewusst, dass sie ihre operationelle Effizienz steigern und ihre wachsenden Riskomanagement- und Compliance-Vorgaben einhalten müssen. Dieser Umstand könnte mit ein Grund für die ständig zunehmende Nachfrage nach zentralen Datenbanken sein«, meint Martin Buchberger, Leiter Marketing & Sales bei AIM Software. Der Fokus im Datenmanagement liege dabei auf der Verwaltung von Stammdaten (61 Prozent), der automatischen Instrumenteneröffnung (48 Prozent) und der Verwaltung von Preisdaten (48 Prozent). Auch Corporate Actions (Kapitalereignisse) erlangen eine immer größere Bedeutung, da Unternehmen die Wichtigkeit einer zeitnahen und verlässlichen Verarbeitung dieser Daten erkannt haben.

INVESTITIONEN GEPLANT Die Hauptschwierigkeit für Finanzinstitute im Zusammenhang mit Finanzmarktdaten sind hohe Kosten, mit denen die Hälfte der befragten Unternehmen zu kämpfen haben. Im Jahr 2006 lag diese Zahl noch bei 28 Prozent. Andere Probleme sind schlechte Datenqualität, fehlende Standards und eine mangelnde Datenabdeckung. Nur 14 Prozent geben an, mit Daten aus Datenfeeds zufrieden zu sein. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Unternehmen nun als Folge der Wirtschaftskrise ihre Datenmanagement-Lösung rasch ausbauen wollen: Ein Drittel aller befragten Institutionen arbeitet bereits daran, 18 Prozent geben an, ihre Datenmanagement-Lösung dieses Jahr bereits verbessert zu haben.

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