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04.01.2010 Rudolf Felser/apa

Mobilkom Austria und Drei ziehen positive Bilanz

Mobilkom Austria hat, allen Querelen im Mutterkonzern zum Trotz, ein erfolgreiches Jahr 2009 hinter sich. Mit seinen Marken A1, bob und Red Bull MOBILE zählt das Unternehmen nunmehr rund 4,8 Millionen Kunden. Drei hat gar 330.000 neue Nutzer verbuchen können.

2009 entschieden sich den Angaben einer Mobilkom-Aussendung zufolge 300.000 Neukunden für das Mobilfunk-Netz der Tochter des Ex-Monopolisten Telekom Austria – das sei der größte Kundenzuwachs im österreichischen Mobilfunk. Das mobile Breitband ist dabei weiterhin ein Wachstumstreiber: Die Zahl der entsprechenden Kunden ist im Jahresvergleich um mehr als ein Drittel auf 540.000 gestiegen.

Der kleinste Anbieter Hutchison 3G Austria hat laut Konzernchef Berthold Thoma gar 330.000 neue Nutzer verbuchen können, was einem Zuwachs von 34 Prozent entspreche – und die Mobilkom-Neukundenzahlen übertrifft. Beim mobilen Breitband-Internet sieht sich Thoma inzwischen als Marktführer.

"Trotz der allgemein angespannten Wirtschaftslage und dem schwierigen Marktumfeld liegen wir in allen relevanten Kategorien ganz klar vorne", fasst Hannes Ametsreiter, Generaldirektor von Mobilkom Austria und Telekom Austria, zusammen.Mit 500 Mio. Euro Investitionen in den nächsten vier Jahren will Mobilkom Austria weiter in die Zukunft investieren.

Einer der Erfolgsfaktoren: A1 ist stark im Segment der Business-Kunden verankert. Im Jahr 2009 ließen sich einige große Unternehmen wie Siemens oder Schenker von der A1 Qualität überzeugen. Mit A1 Business SLA gibt es außerdem neuerdings standardisierte Service Levels und "garantierte Werte für Service". Über 70 Kunden nutzen dieses Angebot bereits, darunter PORR oder Graz AG. Auch bei individuellen Business-Lösungen gab es einige Erfolge zu verzeichnen: Caritas Socialis setzt etwa auf mobile Pflegedokumentation, um Kosten zu senken und die Flexibilität zu erhöhen.

Auch was "mobile Hilfeleistung" betrifft, leistet die Mobilkom ihren Beitrag. Allein über das A1 Netz gehen jährlich 2,3 Millionen Notrufe ein - davon waren in den letzten zwölf Monaten 67.265 Hilferufe an die Bergrettung.

Von T-Mobile und Orange waren kurzfristig auf Anfrage der APA keine Neukundenzahlen 2009 zu erhalten. (rnf)

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