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10.02.2010 Thomas Mach

Machtwort: Scheinbare Kehrtwende

Leo Apotheker muss gehen – SAP wird künftig von Bill McDermott und Jim Hagemann-Snabe geleitet. SAP versucht damit seine eigene, bereits gut eineinhalb Jahre dauernde Wirtschaftskrise zu beenden.

Künftig sollen sich Produktinnovationen wieder stärker an den tatsächlichen Kundenanforderungen orientieren. Die erwartete Abkehr also von der konservativ-vertriebsgetriebenen Strategie eines Leo Apotheker. Konservative Strategien funktionieren in einer modernen IT-Welt, die gerade wieder einmal einen weitreichenden Paradigmenwechsel (Stichwort Cloud Computing) durchmacht, einfach nicht.

Doch nur auf den ersten Blick scheint eine Kehrtwende eingeleitet. Denn die Probleme der Vergangenheit lassen sich nicht alleine auf die Person Apotheker zurückführen. So hat Unternehmensgründer Hasso Plattner auch diesmal (wie beim Abgang von Shai Agassi vor knapp zwei Jahren) die Finger im Spiel. Dazu kommt (und das dürfte das Hauptproblem sein), dass SAP eine den Kunden vermittelbare und glaubwürdige Strategie fehlt. Die Definition einer solchen Strategie, das wäre eine echte Kehrtwende.

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