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17.02.2010 apa/Oliver Weiss

Cosmos vor Entscheidung über Anschlusskonkurs

Dass Ende dieser oder Anfang nächster Woche Konkurs angemeldet wird, gilt als so gut wie fix. Heute - ab 15.00 Uhr tagt wieder der Gläubigerbeirat - sollen dafür die Weichen gestellt werden.

Im Falle der im Ausgleich befindlichen Elektrohandelskette Cosmos wird wahrscheinlich heute, Mittwoch den 17. Februar, die Eröffnung des Anschlusskonkurses beschlossen werden. Ab 15.00 Uhr tagt wieder der Gläubigerbeirat, in dem der Kreditschutzverband (KSV), der Insolvenzausgleichsfonds und der Alpenländischen Kreditorenverband (AKV) sitzen. Für 16.00 Uhr ist dann der designierte Cosmos-Geschäftsführer Robert Knobl eingeladen, sagte Wolfgang Hrobar vom AKV.

Laut "Kronen-Zeitung" meldet Ausgleichsverwalter Karl Engelhart "vorsichtshalber alle 1.160 Mitarbeiter zur Kündigung beim AMS an". Weder Hrobar noch das Arbeitsmarktservice konnten dies bestätigen, Engelhart war vorerst nicht zu erreichen.

Dass Ende dieser oder Anfang nächster Woche Konkurs angemeldet wird, gilt als so gut wie fix. Heute sollen dafür die Weichen gestellt werden. "Ich glaube schon, dass heute Nägel mit Köpfen gemacht werden", so der Insolvenzexperte. Man könne nicht mehr lange warten. Allein die offenen Gehälter für den Monat Jänner betrügen rund 4,5 Mio. Euro, hinzu kämen Mieten und Leasingraten.

Welche der 27 Filialen geschlossen werden müssen und wie viele Mitarbeiter letztendlich gehen müssen, sei immer noch unklar, meinte Hrobar. Im Hintergrund liefen Gespräche mit Beteiligungsinteressenten, konkrete Ergebnisse gebe es noch nicht. Für die lukrativen Standorte dürfte jedenfalls Konkurrent MediaMarkt/Saturn schon in den Startlöchern scharren.

Auch Verhandlungen zwischen den Kreditversicherern und Cosmos-Eigentümer und -Geschäftsführer Markus Stauder, der sich momentan auf den Cayman Islands befindet, sind bis dato zu keinem Ergebnis gekommen. Die bisher unterbreiteten Vorschläge lägen so weit auseinander, dass die Finanzierungslücke "viel zu groß ist", so Hrobar. Vorige Woche etwa habe Stauder ein Konzept vorgelegt, wo die Sicherheit von seiner slowakischen Firma Nove-K kommen hätte sollen. (apa)

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