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03.03.2010 Alex Wolschann/apa

T-Systems Austria fuhr Ergebnisplus ein

Der IT-Dienstleister T-Systems Austria blickt zufrieden auf das Jahr 2009 zurück und will künftig die Zusammenarbeit mit der Schwesterfirma T-Mobile weiter ausbauen.

Der IT-Dienstleister T-Systems Austria blickt zufrieden auf das Jahr 2009 zurück und will künftig die Zusammenarbeit mit der Schwesterfirma T-Mobile weiter ausbauen. Das Vorjahr sei sehr profitabel gelaufen, gegenüber 2008 gab es eine Ergebnissteigerung, die Umsätze seien trotz Wirtschaftskrise stabil geblieben und kein Großkunde und Mitarbeiter ging verloren, so das Resümee von Firmenchef Georg Obermeier.

Wegen der anhaltenden Krise erwartet er weiterhin steigende Outsourcing-Aufträge, 2009 hätten diese um 30 Prozent zugelegt. Für den IT-Markt geht er von einer weiteren Konsolidierung aus, allerdings sei hier schon einiges geschehen. Obermeier will den bereits eingeschlagenen Weg als konvergenter Anbieter gemeinsam mit T-Mobile vorantreiben. Die Trennung von Telefon und Internet sei vorbei, nun gelte es Gesamtpakete anzubieten.

Hier arbeite man auch mit Kapsch CarrierCom zusammen, weiters habe man die Partnerschaft mit SAP ausgebaut (siehe auch "T-Systems verstärkt SAP-Engagement"). Ein Mitarbeiterabbau wie bei T-Systems Deutschland sei nicht geplant, da die österreichische Niederlassung eine ganz andere Personalstruktur habe. T-Systems ist Tochter der börsenotierten Deutschen Telekom, die wie die Telekom Austria historisch gewachsen einen großen, teils beamteten Mitarbeiterstab hat.

Große Hoffnungen setzt Obermeier in "Cloud Computing" (die gemeinsame Nutzung von externer Computer-Infrastruktur und -Software) und hier auf das "pay per use"-Prizip. Allerdings seien die "Rechner in der Wolke" derzeit primär für größere Betriebe interessant. Kleinere Unternehmen müssten erst ihre IT-Infrastruktur standardisieren damit externe Anwendungen Sinn machen.

Einen weiteren Zukunftsmarkt sieht Obermeier in der Energiewirtschaft. "Smart Grids (intelligente Stromnetze, Anm.) ist ein großes Thema", meinte er im Gespräch mit der APA. Hier seien Telekomunternehmen der traditionellen Energiebranche voraus, weil sie beispielsweise sehr viel Erfahrung mit Abrechnungsmodellen haben. Dies sei erforderlich wenn Kunden etwa ihr E-Auto betanken und sekundengenau abrechnen wollen.

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