Deutsche Telekom setzt auf Web-Angebote Detail - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


15.03.2010 apa

Deutsche Telekom setzt auf Web-Angebote

Die Deutsche Telekom peilt einem Bericht zufolge mit neuen Dienstleistungen in den Bereichen Internet, Telefonie und Unterhaltung Milliardenumsätze an. Dieses Ziel wolle Vorstandschef Obermann bereits in kurzer Zeit erreichen, so "Der Spiegel".

Ein Telekom-Sprecher wollte sich am Samstag zu dem Bericht nicht äußern und verwies auf die am 17. März geplante Vorstellung der neuen "Strategie 2.0".

Angesichts schwindender Umsätze im Telefongeschäft will die Telekom in neue Bereiche vorstoßen und sich zu einem Multimedia-Konzern wandeln. Ihr Kernproblem: Sie baut die teure Infrastruktur für schnelle Daten- und Funkübertragungen, hat aber vom stürmischen Wachstum des Internethandels kaum etwas, während Internetriesen wie Google oder Amazon hohe Gewinne einfahren - generell ein Problem heutiger Infrastrukturbetreiber.

IN DER PIPELINE Dem Magazin zufolge will Obermann eine breite Palette neuer Angebote schaffen. Geplant sei beispielsweise die Einführung von Speicherdiensten für private und geschäftliche Daten im Internet und von unkomplizierten Internetbezahldiensten. Die Telekom bereitet bereits eine Komplettübernahme des Internet-Zahlungsabwicklers Clickandbuy vor. Im vergangenen Jahr hatte sie vom Mobilfunk-Dienstleister Freenet dessen Tochter Strato übernommen, die Speicherplatz im Internet bereitstellt (Webhosting).

Auch bei der Verkehrsplanung oder intelligenten Stromnetzen und den dazugehörenden Anwendungen im Haushalt wolle die Telekom künftig eine gewichtige Rolle spielen, hieß es in dem Bericht. Mit Fernsehangeboten über das Internet wolle der Bonner Konzern Konkurrenten wie den Münchner Bezahlsender Sky überholen und sich als Marktführer etablieren. Bereits seit einiger Zeit lockt die Telekom mit Live-Übertragungen von Bundesliga-Fußball Kunden für ihr Internetfernsehen (IPTV).

FRAUENQUOTE Indes will die Deutsche Telekom mehr Frauen in ihrer Führungsspitze sehen. Bis 2015 sollten 30 Prozent der oberen und mittleren Führungsposition in dem Unternehmen mit Frauen besetzt werden, hieß es. Die Frauenquote sei keine Gleichmacherei, betonte Konzernchef René Obermann, sondern ein Gebot der gesellschaftlichen Fairness und eine Notwendigkeit für den Erfolg. Schon jetzt seien 60 Prozent der Absolventen von wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen Frauen. Die Regelung, die die Telekom nach eigenen Angaben als erstes DAX-Unternehmen einführt, gilt weltweit für den gesamten Konzern. (apa)

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Weitere CW-Newsletter

CW Premium Zugang

Whitepaper und Printausgabe lesen.  

kostenlos registrieren

Aktuelle Praxisreports

(c) FotoliaHunderte Berichte über IKT Projekte aus Österreich. Suchen Sie nach Unternehmen oder Lösungen.

Zum Thema

  • ELO Digital Office AT GmbH

    ELO Digital Office AT GmbH Mobile Lösungen und Applikationen, Dokumentenmanagement und ECM, Übernahme von Softwareprojekten, Systemintegration und Systemmanagement, Programmierung, Individual-Softwareentwicklung, IKT-Consulting,... mehr
  • Huawei Technologies Austria GmbH

    Huawei Technologies Austria GmbH mehr
  • Fabasoft AG

    Fabasoft AG Vereine und Verbände, Öffentliche Verwaltung, Medizin und Gesundheitswesen, Luft- und Raumfahrttechnik, Freie Berufe, Finanzdienstleistungen, Qualitätssicherung,... mehr
  • Anexia

    Anexia Application Service Providing, Auftragsentwicklung für Software, Individual-Softwareentwicklung, RZ-Dienstleistungen, Übernahme von Softwareprojekten, User Helpdesk-Systeme und Hotlines mehr

Hosted by:    Security Monitoring by: