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30.03.2010 Oliver Weiss

Intelligente Vernetzung von Vertriebskanälen als Herausforderung

Es reicht nicht aus, auf möglichst vielen Kanälen präsent zu sein. Vielmehr geht es darum, die diversen Vertriebswege so miteinander zu vernetzen, dass sie bestmöglich voneinander profitieren und sich nicht gegenseitig kannibalisieren.

Obwohl sich der Vertrieb über verschiedene Kanäle im Handel längst etabliert hat, bedeutet die konsistente Vernetzung der Vertriebswege für die meisten Unternehmen eine große Herausforderung. Dies zeigt jetzt eine Umfrage, die Hybris, Experte für Multi-Channel Commerce und Communication, auf dem dritten E-Commerce Summit in Zürich unter 160 Firmen durchgeführt hat. Ein weiteres Ergebnis der Befragung: Mobile Plattformen werden bereits vermehrt als Absatzkanal in die Mulit-Channel-Strategie integriert, Tendenz steigend. Dies ist nicht zuletzt auf den aktuellen iPhone-Hype zurückzuführen - über zwei Drittel der Teilnehmern nutzen ihr Smartphone bereits für die mobile Informationssuche.

Die Hybris-Umfrage zeigt des Weiteren, dass es nicht ausreicht, auf möglichst vielen Kanälen präsent zu sein. Vielmehr geht es darum, die diversen Vertriebswege so miteinander zu vernetzen, dass sie bestmöglich voneinander profitieren und sich nicht gegenseitig kannibalisieren. Die größte Herausforderung sehen die befragten Unternehmen bei der service-orientierten Organisation der Back-Office-Prozesse wie Anfragen, Reklamationen, Retourenabwicklung (rund 80 Prozent), gefolgt von der Datenpflege über mehrere Absatzwege hinweg (74 Prozent).

Überraschend ist hierbei, dass sich trotz dieser Problematik nur etwa 43 Prozent der Unternehmen eines Product-Information-Management-Systems (PIM) bedienen. Das ist eine Steigerung von lediglich einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 69 Prozent gaben jedoch an, die Vernetzung weiter vorantreiben zu wollen. Davon versprechen sich die Unternehmen vor allem einen Effizienzgewinn bei der Vermarktung neuer Produkte (93 Prozent). 89 Prozent hoffen, so neue Zielgruppen anzusprechen, und 84 Prozent glauben, dadurch einen höheren Umsatz generieren zu können. Von einer Multi-Channel-Strategie versprechen sich 78 Prozent einen Imagegewinn sowie die Verbesserung der Konversionsrate.

"Überraschend ist aus meiner Sicht die relative Zurückhaltung bei der Nutzung von PIM-Lösungen", kommentiert Mark Holenstein, Regional Manager CEE & France bei Hybris. "Ich bin gespannt, wie sich die Nachfrage entwickelt, wenn das Product Information Management von einer Product-Content-Management-Lösung abgelöst wird. Die Möglichkeit, neben der Integration und dem Management von strukturierten Produktinformationen dann auch unstrukturierte Daten wie Bilder, Videos oder von Kunden selbst generierte Inhalte zu verwalten, wird den Einsatz einer solchen Lösung meiner Ansicht nach noch attraktiver machen."

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