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07.04.2010 Alex Wolschann/pi

E-Rechnungen werden gleichberechtigt

Elektronische Rechnungen aus umsatzsteuerlicher Sicht sollen künftig mit Papierrechnungen gleichgestellt werden.

Darauf haben sich die Finanzminister kürzlich auf europäischer Ebene geeinigt. Herwig Höllinger, stellvertretender Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), begrüßt diese Entwicklung: »Der richtige Einsatz der elektronischen Rechnung kann Unternehmen helfen, Verwaltungskosten einzusparen.« Daher fordert Höllinger die rasche Umsetzung der Gleichstellung von Papier- und E-Rechnung und damit die Abschaffung der Pflicht zur digitalen Signatur für die E-Rechnung in Österreich. Gemäß der Devise »Verwaltungskosten senken« dürfe die Gleichstellung nicht auf die lange Bank geschoben werden. Dabei sei von wesentlicher Bedeutung, »dass Lösungen mit Weitblick gefunden werden, die den Betrieben die nötige Flexibilität geben, den vollen Nutzen aus dem Einsatz der E-Rechnung zu ziehen. Und es gilt auch, Regelungen für bereits gesendete E-Rechnungen, die noch nicht alle Formerfordernisse erfüllen, zu finden.«

So wie bei elektronischen Überweisungen seit Langem bewährt, werden unternehmensspezifische Anforderungen durch den Einsatz der jeweils passenden E-Rechnungs-Anwendung erfüllt. »Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, das Thema E-Rechnung in Unternehmen als Management-Thema zu erkennen – also zur ‘Chefsache’ zu machen«, unterstreicht Höllinger.

GLEICHSTELLUNG AUCH BEI ÜBERMITTLUNG Ist die Gleichstellung der E-Rechnung mit der Papierrechnung erfolgt, spielt die Art der Übermittlung – ob auf Papier oder elektronisch – keine Rolle mehr. Dann muss nur noch das für jedes Unternehmen ohnehin Selbstverständliche geprüft werden: Stammt die Rechnung wirklich vom Auftragnehmer, ist sie lesbar? Und: Wurde sie nach der Ausstellung verändert?

Entscheidend ist, ob der Rechnung tatsächlich ein entsprechender Waren- oder Leistungsaustausch zu Grunde liegt. Lästiges Reklamieren unvollständiger Rechnungen entfällt, da es bei strukturierten Rechnungen möglich wird, dass die Software das Fehlen von notwendigen Rechnungsbestandteilen automatisch erkennt und beim Absender automatisch reklamiert. Auch die langwierige Suche in Papierarchiven entfällt, Zahlungsziele werden sicher erreicht und Mitarbeiter könnten für sinnvollere Tätigkeiten eingesetzt werden.

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