S&T rechnet mit einer Markterholung Detail - Computerwelt

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28.04.2010 Christof Baumgartner/apa

S&T rechnet mit einer Markterholung

Nicht zufriedenstellend.

Der börsenotierte Wiener IT-Dienstleister ST musste im ersten Quartal 2010 einen operativen Verlust (EBIT) von 5,9 Mio. Euro hinnehmen. Der Umsatz fiel um 14,6 Prozent auf 82,7 Millionen Euro. "Im wesentlichen sind wir sehr unzufrieden mit der Situation, die wir im ersten Quartal sehen müssen", so Vorstandschef Christian Rosner. "Im zweiten Halbjahr wollen wir eine derartige Profitabilität haben, die uns auf positive Profitebene bringt."

Die "nicht zufriedenstellenden Ergebnisse" resultieren laut Rosner dabei im Wesentlichen aus drei Faktoren: Erstens sei die wirtschaftliche Lage im IT-Umfeld in vielen Ländern und im Consulting Business weiterhin schwierig. Auch wenn die Nachfrage wieder leicht steige, sei die Branche nach den gewaltigen Einbrüchen des letzten Jahres noch meilenweit vom Niveau 2008 entfernt. Zweitens sei das Unternehmen noch mit den Reparaturarbeiten und Nachwirkungen der "Problemprojekte" aus 2009 beschäftigt. Drittens wurde nach den Umsatzeinbrüchen im Bereich Busines Solutions in Vertrieb und Marketing investiert. Die Verkaufsoffensive soll sich ab dem zweiten Halbjahr in den Ergebnissen wiederspiegeln.

SCHWARZE NULL ALS ZIEL Konkret bedeutet das laut Rosner, dass man im Gesamtjahr 2010 ein positives EBIT anpeilt, "beim Nettogewinn wird man sehen müssen. Die schwarze Null ist definitiv das Ziel." Das Niveau des starken Geschäftsjahres 2008 wird das Unternehmen nach Rosners Ansicht zwar "nicht vor 2012" wieder erreichen, aber "unser klares Ziel ist, 2011 wieder die Profitabilität zu zeigen, die sich alle von uns erwarten". Vorerst will sich S&T auf die zwölf größeren Länder konzentrieren, "wo wir die kritische Masse haben".

Finanzvorstand Martin Bergler kann der jüngsten Entwicklung aber auch Positives abgewinnen: So habe man im Bereich Business Solutions im ersten Quartal zwar elf Mio. Euro weniger Umsatz erzielt, aber man habe diesen Umsatzrückgang zur Hälfte abgefangen, d.h., er habe sich nur zur Hälfte im Gewinn niedergeschlagen. Rosner: "Die gute Nachricht ist: Wir haben die Sache im Griff, im Q3 sind wir wieder im normalen Bereich bei Business Solutions."

2010 will S&T auch von der langsamen Erholung des IT-Marktes profitieren. "Wir sind überzeugt, dass CEE ab 2011 ein Wachstumstreiber sein wird. Es ist weiterhin unser Ziel in Zukunft wieder über dem Marktdurchschnitt zu wachsen“, so Rosner.

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