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02.07.2010 Michaela Holy/apa

Philips beendete 2009 mit Umsatzrückgang

Philips Österreich spürte 2009 die Wirtschaftskrise, insbesondere die öffentliche Hand zeigte sich mit Aufträgen zurückhaltender. Der private Konsum blieb hingegen stabil.

Für heuer erwartet Österreich-Boss Robert Pfarrwaller ein wieder anziehendes Geschäft, allerdings auf dem Niveau der Jahre 2007 bzw. 2008. Im Vorjahr gab der heimische Umsatz im konzernweiten Trend von 522 auf 426 Millionen Euro nach, im 1. Quartal 2010 gab es jedoch ein Umsatzplus von zehn Prozent, so Pfarrwaller im Gespräch mit der APA. Die Mitarbeiterzahl liege nahezu stabil bei knapp 700 Mitarbeiter.

Im Lichtsektor gab es einen Verkaufsboom bei Glühbirnen, nachdem die EU diese schrittweise verbietet. Mit 1. September ist dann auch die Produktion von Glühbirnen mit 75 Watt Leistung verboten. Zuletzt wurde die Herstellung von 100-Watt-Birnen sowie von mattierten Glühbirnen untersagt. Pfarrwaller erwartet eine wahre Revolution am Lichtermarkt, denn die nächste Generation, die LED-Leuchten, seien bereits am Vormarsch. Und diese halten zehn bis zwanzig Jahre, während das jetzige Geschäftsmodell auf einem regelmäßigen Produktaustausch basiere. Das würde auch neue Jobchancen bieten. So würden Lichtdesigner auch für Privatpersonen interessant.

Auf Lichttechnik setzt Philips auch bei der Körperenthaarung. Im Herbst bringt der niederländische Weltkonzern Lumea-Produkte auf den Markt, die die Haarwurzel mittels Lichtwellen "einschläfern". Womit ein rasiertes Bein rund zwei Wochen haarfrei bleibe und die etwas schmerzhafte Epilierung entfalle. Außerdem sei die "Lichtrasur" gründlicher. Entwickelt wurde die Technik im Technologiezentrum in Klagenfurt.

Das Licht aufgegangen ist Philips am Kaffeemarkt, wo man inzwischen Marktführer sei. Sehr gut bewährt habe sich der Kauf von Saeco im Vorjahr und die Produktlinie Senseo habe am Markt "richtig eingeschlagen". Die klassische Kaffeemaschine befinde sich hingegen auf dem Rückzug. Detail am Rande: Männlichen Käufern sind die technischen Features besonders wichtig, so die Erfahrung von Philips.

Wenig Licht gab es hingegen bei den öffentlichen Aufträgen im Licht- wie im Gesundheitsbereich. Hier spüre man die Folgen der Wirtschaftskrise und der angespannten Landes- und Bundesbudgets. Pfarrwaller hofft im Gesundheitsbereich künftig verstärkt Privatkunden anzusprechen, etwa im Bereich Schlafanalyse.

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