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22.07.2010 Michaela Holy

Mit Electronic Business zum Geschäftserfolg

Fachleute der Experts Group Electronic-Business des Fachverbandes Unternehmensberatung und IT (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich helfen KMU und EPU beim Einstieg in das E-Business.

„Die Konkurrenz ist nur einen Mausklick entfernt“, lautet das Motto bei E-Business. Wenn eine Webseite nicht erreichbar ist, oder der Online-Shop nicht richtig funktioniert, klickt der potenzielle Kunde einfach die nächste Adresse im Netz an, um das Geschäft mit einem anderen Partner abzuschließen. Das E-Business stellt eine harte Herausforderung für kleine und mittlere Unternehmen dar. Es bietet ihnen aber die Chance - unabhängig von ihrer tatsächlichen Größe - weltweit präsent zu sein und in ihren individuellen Nischen in einen direkten Mitbewerb mit internationalen Großunternehmen zu treten.

Ein gut funktionierender und rund um die Uhr verfügbarer Webshop ist allerdings nicht der einzige Weg zum Erfolg. „Im Zeitalter des Web 2.0 wird es auch für Unternehmen immer wichtiger, in den sozialen Netzwerken wie Facebook oder Xing präsent zu sein“, betont Alfred Harl, Obmann des Fachverbandes Unternehmensberatung und IT. Dies erfordert gleichzeitig auch einen komplett neuen Zugang zum Thema Marketing. „Da heute jeder beliebige Internet-Anwender schon bei der Benutzung des elektronischen Telefonbuchs praktisch jedes Unternehmen mit Sternchen bewerten und einen für jedermann frei einsehbaren Kommentar dazu posten kann, ist es für den Unternehmer von immenser Bedeutung, mit den neuen Medien umgehen zu können, und entsprechend professionell darauf zu reagieren“, so Harl.

Eine erfolgreiche E-Business-Strategie umfasst aber nicht nur die Schnittstelle zwischen Anbieter und Endkunden – auch die Kommunikation zwischen Lieferanten, Produzenten, und Händlern erfolgt immer mehr nur noch auf elektronischem Wege. „Der direkte, unternehmensübergreifende Datenaustausch und eine elektronische Rechnungslegung sind vor allem bei größeren Unternehmen eine Grundvoraussetzung, um überhaupt in eine geschäftliche Partnerschaft mit ihnen eintreten zu können“, beschreibt Robert Bodenstein, Vorsitzender der Berufsgruppe Unternehmensberater in der Wirtschaftskammer Österreich, die aktuelle Situation. Dennoch haben viele, vor allem kleine Unternehmen, noch immer eine Scheu, den Schritt in das E-Business zu wagen.

An dieser Stelle setzt die Experts Group Electronic-Business des Fachverbandes Unternehmensberatung und IT (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich an. Die Experten mit Durchblick stehen kleinen und mittleren Betrieben, aber auch Ein-Personen-Unternehmen mir Rat und Tat zur Seite, wenn es gilt, E-Business-Strategien zu erarbeiten und danach in die Praxis umzusetzen.

„In unserer Expertenplattform vereinen wir das Wissen von Spezialisten aus den unterschiedlichsten Bereichen des E-Business“, erläutert der Unternehmensberater Mag. Werner Dorfmeister, Sprecher der Experts Group Electronic-Business. „Wir pflegen intensive Kontakte zu Universitäten, Partner-Expertenplattformen, und natürlich auch zu entsprechenden Lösungs-Anbietern. Wir helfen unseren Mitgliedern, ihre Projekte einer breiten Fachöffentlichkeit zu kommunizieren.“ Eine zentrale Rolle spielt dabei die Electronic-Business-Börse, in der Unternehmer, die kompetente Ansprechpartner suchen, und professionelle E-Business-Anbieter aufeinander treffen (siehe www.electronic-business.at).

„Das Gütesiegel der akkreditierten Electronic Business Experts ist ein sichtbares Zeichen für umfassende Erfahrung und Kompetenz im E-Business und stellt gegenüber potenziellen Kunden eine Profilierung und Differenzierung zum Mitbewerber am Markt dar“, betont Dorfmeister. „Diese akkreditierten Unternehmensberater können anhand von Referenzen nachweisen, dass sie bereits funktionierende und wirtschaftlich erfolgreiche Projekte umgesetzt haben.“

TIPPS FÜR EINEN ERFOLGREICHEN EINSTIEG INS E-BUSINESS „Mit der technischen Implementierung einer E-Business-Softwarelösung allein ist es bei weitem noch nicht getan. Vor allem im juristischen Umfeld lauern einige Stolpersteine wie z.B. das Telekommunikationsgesetz oder die Fernabsatzrichtlinie, die beim Einstieg in den elektronischen Handel unbedingt beachtet werden müssen“, erläutert der Unternehmensberater Mag. Werner Dorfmeister, Sprecher der Experts Group Electronic-Business in der Wirtschaftskammer Österreich.

Rechtslage beachten Im Unterschied zum herkömmlichen Handel hat ein Online-Händler zusätzliche internetspezifische Regelungen zu beachten, wie z.B. das E-Commerce-Gesetz, das Telekommunikationsgesetz (TKG)und das Fernabsatzgesetz. Zusätzlich sind das Markenschutz-Gesetz und das Urheberrechtsgesetz zu beachten. Vor allem bei Marketing und Werbung via E-Mail unterliegt diese Form der Kommunikation strengen, gesetzlichen Vorgaben.

Rechnungslegung Wesentlich ist die Beachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen innerhalb der EU und im Nicht-EU Ausland. Besondere Beachtung ist den Zahlungsmodalitäten, wie beispielsweise den Verträgen mit Kreditkartenunternehmen, aber auch der Kreditwürdigkeit des Kunden zu schenken.

Logistik, Abwicklung und AGB Online-Händler müssen beachten, dass gerade im Versandhandel besondere Aufmerksamkeit der Logistik, den Versandkosten, aber auch den Geschäftsbedingungen zu schenken ist. Retouren sind für viele Unternehmen eine besondere Herausforderung und können ein Geschäftsmodell sehr rasch zum Einsturz bringen.

Einstieg über große Business-Portale Vor allem für kleine Unternehmen ist es ratsam, über ein großes, professionelles Business-Portal wie Amazon oder eBay in den elektronischen Handel einzusteigen und dort einen Kundenstock aufzubauen und Erfahrungen zu sammeln, ehe man mit dem Aufbau eines eigenen Online-Shops beginnt.

Marketing 2.0 Da Kunden, die elektronische Portale zum Einkaufen benutzen, in erster Linie auch online über das Internet erreichbar sind, empfiehlt es sich, Marketing- und Kommunikations-strategien speziell auf dieses Publikum auszurichten. Zielgruppenabhängig ist es ratsam, auf den Social Networking Plattformen, also beispielsweise Facebook oder Xing, präsent zu sein. Auch Guerilla Marketing Kampagnen, beispielsweise über das Video-Portal YouTube, sind im Web 2.0 ein guter Weg, auf das eigene Unternehmen und seine Produkte oder Dienstleistungen aufmerksam zu machen.

Auswertung der Daten Im Electronic Business fallen quasi automatisch jede Menge Kunden- und Geschäftsdaten an, deren Auswertung einen wertvollen Beitrag dazu leisten kann, seine allgemeinen Geschäftsstrategien zu optimieren. Die Informationen sind aber nur dann von Wert, wenn die Analysen auch wirklich sorgfältig und regelmäßig betrieben werden. Eine nur oberflächliche Betrachtung der Daten führt häufig zu einer falschen Ausrichtung der Kommunikationsstrategie und zu einer schlechten Verwendung der Marketingmittel.

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