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11.08.2010 Christof Baumgartner

Bwin und Partygaming fusionieren zum größten Anbieter von Internetwetten

Der österreichische börsenotierte Online-Glücksspielkonzern Bwin fusioniert mit der britischen Partygaming und steigt damit zum weltweit größten börsenotierten Online-Gaming-Unternehmen auf.

Mit gemeinsamen Nettospielerträgen von 682 Millionen Euro im Vorjahr wird die Gesellschaft drei Mal größer sein, als die größten Konkurrenten William Hill und Sportingbet. Die Hauptversammlungen der beiden Unternehmen müssen dem Deal noch zustimmen. Entsprechende Versammlungen seien derzeit für das erste Quartal 2011 geplant. Der Zusammenschluss solle dann »bald nach Abhaltung der Hauptversammlungen« stattfinden. Anschließend wird sich Bwin von der Wiener Börse zurückziehen, die neue Gesellschaft wird nur in London notieren.

Die beiden Firmen wollen eine neue Gesellschaft nach Europäischem Recht (SE) gründen, die ihren Sitz aus Lizenzgründen auf Gibraltar haben soll. Bwin wird mit 51,6 und Partygaming mit 48,4 Prozent an der Gesellschaft beteiligt sein.

Bwin-Chef Norbert Teufelberger bezeichnet diese Fusion als »marktverändernd«, die in dem stark fragmentierten Markt eine Konsolidierungswelle auslösen könnte. Mit der Fusion positioniert sich die neue Gesellschaft für die Marktöffnung der USA, wo gerade ein Vorstoß zur Regulierung des Online-Wettgeschäfts erfolgt. Auch in Europa öffnen sich neue Märkte.

Unklar ist, was die Fusion für den Standort Wien bedeutet. 800 Mitarbeiter kümmern sich hierzulande vor allem um die Bereiche IT, Marketing und Verwaltung. Weitere 700 sind in Gibraltar beschäftigt. Partygaming hat 1.300 Mitarbeiter, viele davon in Indien. Bwin konnte im ersten Quartal 2010 seine Bruttowetterträge um 13,2 Prozent auf 133,2 Millionen Euro steigern. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15,8 Prozent auf 30,3 Millionen Euro eingebrochen.

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