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Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


07.10.2010 Christian H. Leeb*

Know-how made in Austria

Christian Leeb, Unternehmensberater und ehemaliger CIO der VA Tech,- wird ab heute in jeder Ausgabe ein heimisches Start-up mit guten Ideen aber wenig Aufmerksamkeit vorstellen.

Eines der Probleme eines Start-ups ist, auf sich aufmerksam zu machen. Es gibt in Österreich eine Start-up-Szene, in der sich fast alle untereinander kennen, die aber sonst von der Öffentlichkeit und damit auch von potenziellen Kunden kaum wahrgenommen wird. Erst, wenn wirtschaftliche Erfolge, Partnerschaften mit bekannten Firmen oder Finanzierungen namhafter Investoren erfolgen, sind sie in den Medien. Dabei brauchen Start-ups die Aufmerksamkeit gerade am Anfang. Diese Aufmerksamkeit muss vielfach überregional erfolgen, weil durch das Internet auch überregionale Chancen eröffnet sind. Wir werden versuchen, in dieser Kolumne nun regelmäßig über Start-ups zu berichten und starten mit der Firma Wappwolf . Dieser Tage fand im Silicon Valley die legendäre DEMO-Konferenz zum 20. Mal statt. Auf dieser Konferenz präsentierten an die 70 Start-ups sich und ihre Produkte in jeweils nur sechs Minuten. Das Auswahlverfahren ist streng: auf ein akzeptiertes Start-up kommen sechs abgelehnte. Dafür sind dann Qualität und Medienecho entsprechend groß. Viele später bekannt gewordene Unternehmen haben bei einer DEMO erstmals das Produkt der Weltöffentlichkeit gezeigt. So hat auch Wappwolf, das erst im August 2010 gegründet worden war, die Chance genutzt und im Silicon Valley präsentiert. Michael Eisler, CEO von Wappwolf, erklärt, dass mit Wappwolf jeder sehr einfach Anwendungen zu Workflows zusammen bauen kann, um damit Dokumente zu verarbeiten. Die Anwendungen können dabei von verschiedenen Entwicklern weltweit stammen, sowohl Anwendungen als auch Workflows können bewertet und empfohlen werden, und alles erfolgt am Web in der Cloud. Sehr einprägsam war auch seine Präsentation, in der er mit drei Bällen – die Anwendungen im Workflow simulierend – jonglierte. Danach kannte jeder bei der DEMO-Konferenz das Start-up aus Wien. Auch das personalisierte Dokument »JohnnyTheDoc« half insbesondere mit seinen Twitter-Meldungen bekannter zu werden. Jetzt bleibt abzuwarten, inwieweit sich die Reise gelohnt hat und Wappwolf den Schwung nutzen kann, um den Markt zu erobern.

Sind Sie selbst ein Start-up und wollen hier präsentiert werden? Haben Sie Anregungen und Kommentare? Bitte nehmen Sie einfach Kontakt mit Christian Leeb unter chleeb@gmail.com auf.

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