Know-how made in Austria Detail - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


21.10.2010 Christian H. Leeb

Know-how made in Austria

2.Teil der Computerwelt-Start-up-Kolumne von Christian H. Leeb

Nach dem Erscheinen der ersten Start-up-Kolumne habe ich viele E-Mails bekommen; einerseits von Menschen, die mir Recht gaben, dass Start-ups in Österreich zu wenig Aufmerksamkeit genießen, und andererseits von Entrepreneuren, die ihre Start-ups in dieser Kolumne erwähnt haben möchten. Die erste Gruppe ersuche ich Vorschläge zu liefern, was wir noch alles tun können, die zweite Gruppe ersuche ich um Verständnis, dass ich mich hier immer für ein Start-up entscheiden muss.

Bevor ich zum Start-up dieser Ausgabe komme, möchte ich die Finanzierungsprobleme von Start-ups anschneiden. Im Groben gibt es fünf Möglichkeiten, zu Geld zu kommen:

* FFF – das Geld von »family, friends, and fools«, ohne dem es sowieso nicht geht. * Business Angel, die neben Geld auch mit Know-how und Kontakten helfen. Von denen gibt es im Informations- und Kommunikationsbereich, bei Web 2.0 und Web 3.0 aber leider sehr wenige in Europa. * Venture Capital, also Risikokapital. Leider gibt es auch hier in Europa sehr wenige, die in die Frühphase eines Start-ups investieren. Im Gegenteil: Die meisten ziehen sich immer weiter zurück, sodass der Name ‘Risikokapital’ nur mehr bedingt stimmt. * Banken, die kein Risiko tragen und daher meist ausscheiden. Es ist mitunter schon schwierig einen Kredit zu bekommen, wenn man kein Angestellter eines Unternehmens ist. * Förderungen, von denen es viele auf lokaler, regionaler, nationaler und EU-Ebene gibt, die meist viel Aufwand bedeuten und eher einem Lotteriespiel gleichen. Dieses Thema werde ich in einer späteren Kolumne noch ausführlicher behandeln.

TROII SOFTWARE Das Unternehmen,dem ich mich heute widmen will, ist troii Software mit dem time tracking tool timr, das zwar schon eine Zeit lang am Markt ist und auch anlässlich des Constantinus Awards bereits in den Medien und auch hier in der Computerwelt war, das aber dennoch mehr Aufmerksamkeit benötigt. Immerhin wurde es auf Einladung von Google als eine von drei Unternehmen in Europa ausgewählt, in Brüssel über die Möglichkeiten des Internets für Gründer im IT-Bereich zu sprechen, wie mir Geschäftsführer Mario Breid mit Stolz berichtet hat.

Im Ausland wird man scheinbar eher auf Unternehmen aus Österreich aufmerksam als im eigenen Lande. Was mir besonders gut an timr gefällt, ist die Mobilität in jeder Hinsicht. In Form von an Kunden angepasste Funktionalität, die Verfügbarkeit auf mobilen Endgeräten, ein Dashboard am Web, das Gratisangebot ganz im Sinne von Web 2.0, die Integrierbarkeit mittels API sowie die Software as a Service-Verrechnung.

Sind Sie selbst ein Start-up und wollen hier präsentiert werden? Haben Sie Anregungen und Kommentare? Bitte einfach Kontakt aufnehmen unter chleeb@gmail.com.

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