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22.10.2010 Oliver Weiss

Tieto setzt auf ausgewogene Work-Life-Balance

Mit einer offenen Arbeitsumgebung, auch was das Thema Web 2.0 im Unternehmenseinsatz betrifft, fördert Tieto nicht nur die Zusammenarbeit der Mitarbeiter, sondern spart auch ein Viertel der Reisekosten sowie ein Drittel des Stromverbrauches.

Der IT-Dienstleister Tieto Austria hat seine Büros in Wien und Graz mit der Umsetzung des hauseigenen Future-Office-Konzepts völlig neu gestaltet, um den Mitarbeitern eine ausgewogene Work-Life-Balance bieten zu können. Einer der Meilensteine dieses Anspruchs mündete in einer Kooperation mit dem Schweizer Büromöbelexperten Vitra. Zusammen haben die beiden Partner im Zuge des Office-Relaunches eine Open-Space-Arbeitsumgebung realisiert, die einerseits dem Bedürfnis der Mitarbeitenden nach Vernetzung wie auch jenem nach Rückzug entgegenkommt. Zusatznutzen: Durch wesentliche Energieeinsparungen werden die Büros grüner.

»Wir haben in unseren Büros in Wien und Graz ideale Arbeitsumgebungen für so genannte Information Worker geschaffen. Das sind jene Arbeitende der kreativen Klasse, die hoch gebildet, bestens vernetzt und digital versiert sind«, erklärt Thomas Hohenauer, Geschäftsführer von Tieto Austria. »Diese Neugestaltung von zwei unserer drei Österreich-Büros ist die Fortsetzung unseres Future-Office-Konzepts, das in unserem Headquarter in Finnland bereits seit 2009 umgesetzt ist und schöne Erfolge feiert.« So konnte sich das Unternehmen seit der Einführung des Future Office ein Viertel seiner Reisekosten sowie ein Drittel des Stromverbrauchs ersparen. Dafür erhielt das Unternehmen die Green-Office-Zertifizierung des WWF.

Future Office steht für die Nutzung von Technologien, die Arbeitsabläufe in Unternehmen erleichtern und effizienter gestalten. Informationssuche wird mitarbeiterorientierter und damit schneller, E-Mails werden weniger, Kommunikation einfacher, Dienstreisen dezimiert, der Einsatz von Web-2.0-Anwendungen bewusst gefördert, planungsarme Meetings werden durch outputstarke Besprechungen abgelöst. Es geht darum, Information Worker produktiver zusammenarbeiten zu lassen als bisher. Moderne Unternehmen, die hochqualifizierte Wissensarbeiter beschäftigen – etwa in der Consulting-, Dienstleistungs-, Bildungs- oder Gesundheitsbranche – und/oder dezentral organisierte Unternehmen profitieren laut Tieto besonders von dem Future-Office-Konzept.

ZUFRIEDENE MITARBEITER Aus der Sicht der Mitarbeiter ist das Future Office die Evolution des Intranets, das zu einem echten Service-Angebot wird und die tägliche Arbeit erleichtert. Erstmals steht nicht die Technik im Vordergrund, sondern die (Informations)-Bedürfnisse der Mitarbeiter. Und so verwundert es nicht, dass Mitarbeiterbefragungen bei Tieto eine im Branchenvergleich höhere Zufriedenheit mit und am Arbeitsplatz ausmachen.

Vitra, Büromöbelexperte mit Zentrale in der Schweiz und österreichischem Tochterunternehmen, widmet sich konzeptionell und zukunftsgerichtet den Bedürfnissen von Unternehmern und Mitarbeitern. Das in den Tieto-Büros realisierte Open-Space-Konzept setzt Vitras »Net 'n' Nest«-Philosophie um: »Wir kommen ins Büro, um zu kommunizieren – das ist der Net-Teil – brauchen aber auch die Möglichkeit des Rückzuges für Einzelarbeit, informelle Gespräche, vertrauliche Telefonate oder Erholung – das Nest«, erklärt Fritz Hrusa, Geschäftsführer von Vitra Österreich. Die offenen Strukturen im Büro fördern das Networking, den Austausch, die Möglichkeit, vom Wissen anderer zu profitieren und damit die gemeinsame Lösung von Aufgabenstellungen. Zusätzlich erlauben die störungsarmen Rückzug-Zonen die Chance auf hochkonzentriertes Arbeiten und/oder entspannenden Rückzug, beispielsweise zum individuellen Brainstorming.

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