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09.11.2010 apa

Netapp will EMC bis 2012 vom Thron stoßen

Netapp hat in Österreich laut eigenen Angaben HP überholt und ist damit - gemessen am Umsatz - die neue Nummer zwei unter den Datenspeicheranbietern hinter EMC.

Wir gewinnen Marktanteile und wollen bis Ende 2012 auf den ersten Platz, erklärte Ewald Glöckl gegenüber der APA. Die heimische Niederlassung und die von hier aus betreute Ost-Region befinden sich jedenfalls auf Wachstumskurs und konnten stärker als der Markt beziehungsweise der Gesamtkonzern zulegen. In Österreich hat Netapp den Umsatz im Geschäftsjahr 2010 (per Ende April) um 35 Prozent gesteigert, nach einem Zuwachs von 30 Prozent im Jahr davor. Im 1. Halbjahr 2011 (mit Ende Oktober) betrug das Plus rund 50 Prozent.

"Wir sind exzellent unterwegs und zuversichtlich, diesen Trend auch im Gesamtjahr 2011 halten zu können", so Glöckl, der sowohl für das Österreich-Geschäft als auch für Osteuropa verantwortlich ist. In der Ost-Region habe man den Umsatz erneut verdoppelt. Insgesamt sei die Investitionsbereitschaft wieder deutlich gestiegen und werde "ganz klar spürbar". "Manches kann man nicht ewig aufschieben", sagte der Manager.

Aktuell bewirbt Netapp sein neues Produkt- und Technologieportfolio, das die Grundlagen für geteilte IT-Infrastrukturen - und damit das Hype-Thema Cloud Computing - liefern soll. Eine zentrale Datenhaltung sei zwar kein neues Thema, inzwischen werde durch die zusätzlichen Aspekte Konsolidierung und Virtualisierung aber eine neue Blickrichtung auf die Cloud ermöglicht. Im Vordergrund stünde das Ziel, durch eine gemeinsam genutzte Infrastruktur die Effizienz und den Nutzen zu steigern. Die Nachfrage der Kunden sei inzwischen jedenfalls groß, erklärte Glöckl. Man müsse weg vom "Silo-Denken". Einerseits hätten viele Unternehmen mit einem enormen Datenwachstum zu kämpfen, andererseits stünden sie vor der Herausforderung den Wirkungsgrad zu erhöhen.

Einer der Hauptauslöser für den "Markttrend Cloud Computing" sei daher auch der Kostendruck. "Das ist aber ein langer Weg, den wir da gemeinsam gehen müssen. Es wird noch einige Zeit Daten geben, die sich die Kunden behalten wollen. Viele Sachen sind derzeit einfach nicht auslagerbar", gab sich der Manager überzeugt.

Das Unternehmen beschäftigt in Österreich derzeit 34 Mitarbeiter und erzielt laut Branchenkennern Erlöse im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Der Gesamtkonzern hat eigenen Angaben zufolge im Geschäftsjahr 2010 mit rund 9.000 Mitarbeitern 3,9 Mrd. Dollar (2,81 Mrd. Euro) umgesetzt. (apa)

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