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01.12.2010 Christof Baumgartner

100 neue Unternehmen

100 Unternehmen wurden mit Hilfe des Gründerservices Inits seit 2002 in Wien gegründet. Nun überlegt man, wie man den Start-ups auch nach dem Auslaufen der Förderfrist helfen kann.

Seit dem Jahr 2002 bietet Inits – eine Gesellschaft der Universität Wien, der Technischen Universität Wien sowie der Stadt Wien – Beratung und Unterstützung für Jungunternehmer mit innovativen Ideen. Das Service richtet sich an Absolventen, Mitarbeiter und Studenten der Wiener Universitäten und Fachhochschulen, die durch eine Unternehmensgründung ihre Geschäftsidee verwerten möchten. 100 Unternehmen hat das universitäre Gründerservice seit dem Start aus der Taufe gehoben und damit im Raum Wien bis dato 522 Arbeitsplätze geschaffen. »Von einem innovativen, unternehmerischen Umfeld profitieren Wirtschaft und Universität gleichermaßen«, sagt Georg Winckler, Rektor der Universität Wien und Gründungsmitglied von Inits. Ingrid Fialka, Gründungsberaterin bei Inits, zieht nach acht Jahren positive Bilanz, will aber noch mehr junge Menschen auf den Unternehmerweg bringen: »In den nächsten fünf Jahren sollen es weitere 100 werden.« Allerdings gibt es ein Problem: Wenn nach zwei Jahren die Inits-Unterstützung ausläuft, stehen die Jungunternehmer vor einem Kapital-Engpass. Die Gründerwelle, die von den Universitäten ausgeht, werde laut Fialka von der Privatwirtschaft nicht früh genug aufgegriffen. »Risikokapital zu finden ist sehr schwierig«, sagt Michael Kieslinger von Fluidtime, einem Unternehmen, dass mit Hilfe von Inits gestartet wurde. Fluidtime hat das Handy-Verkehrsinformationsservice Qando entwickelt. »Wir haben uns so geholfen, dass wir Dienstleistungen anbieten, um weiterentwickeln zu können.« »Zwei Jahre sind schnell vorbei. Jetzt beginnt die Suche nach Kapital«, meint auch Thomas Lidy, Gründer von Spectralmind. Ein Arbeitskreis soll nun ausloten, inwieweit Strukturen geschaffen werden können, die nach den zwei Jahren die Gründer weiter unterstützen. Die Gründungsvorhaben lukrierten über das Netzwerk an Investoren und Fördergebern bereits Förderungen und Kapital von etwa 112 Millionen Euro. »Von diesem Geldtopf fließen rund 18 Prozent zurück in universitäre und private Forschungseinrichtungen«, so Fialka abschließend.

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