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02.12.2010 Christian H. Leeb*

Know-how made in Austria

Das österreichische Unternehmen Twingz ermöglicht es Haushaltsgeräten wie Mixern und Waschmaschinen, miteinander zu kommunizieren und Aufgaben aufeinander abzustimmen.

In der Zeit seit meiner letzten Startup-Kolumne hat sich einiges getan. Ich hatte Kontakt zu vielen Entrepreneuren, war in Vaduz beim European Venture Market und sehe immer deutlicher dass allen Startups zwei Dinge gemein sind: Sie brauchen Experten und sie brauchen Geld.

Sie brauchen Experten, die sie wirklich unterstützen und nicht abzocken. Viele Experten sind aber nur dann gut, wenn sie in bestehenden Firmenstrukturen arbeiten. Sie scheitern kläglich, wenn sie in Startups wirken sollen. Bei anderen wiederum leuchten dauernd Euro- und Dollarzeichen in den Augen. Aber Startups haben kein Geld um sie zu bezahlen. Also gehen diese Experten wieder zu großen, etablierten Firmen um Tagsatz und Anzahl der Tage zu maximieren.

Sie brauchen Geld, um das Tal des Todes zu durchwandern. Und dieses Geld ist einfach schwierig zu bekommen. Positiv zu erwähnen sind hier die Aktivitäten von StartEurope. Alle Achtung was hier abgeht. Startups üben zu pitchen, bekommen Tipps und Unterstützung von Profis und anderen Teilnehmern und werden weitergereicht zu möglichen investoren. Schon heute möchte ich deshalb auf die Seedlounge am 26. 1. 2011 in München hinweisen. Hier können Startups live Geld von Privatinvestoren bekommen.

TWITTER FÜR DINGE Als neues Startup für diese Ausgabe möchte ich Twingz erwähnen. Twingz ist das Twitter für Dinge. Die Kaffeemaschine twittert mit dem Toaster und synchronisiert sich so, dass Kaffee und Toastbrot gleichzeitig zum Frühstück fertig werden. Oder die Waschmaschine twittert, wenn sie fertig ist, oder der Geschirrspüler twittert, wenn Salz nachzufüllen ist. Die Liste an Beispielen ist beliebig fortsetzbar.

Aber Twingz kann noch mehr: Es ermöglicht auch die Kontrolle der Geräte durch uns Menschen. Und hier sind Anwendungen wie der Check, ob alle Geräte ausgeschaltet sind, wenn wir schon längst auf der Urlaubsfahrt sind und unsicher werden bis hin zu medizinisch sinnvollen Kommunikationen zwischen Messgeräten und Steuerungsgeräten, um Kranken ihr Leben zu erleichtern. Und wer weiß, vielleicht werden die Geräte eines Tages so intelligent sein, dass sie sich gegenseitig informieren und steuern und uns Menschen mit vielem Kleinkram in Ruhe lassen.

Also: wieder ein Startup aus Österreich, das schon bald Schlagzeilen machen wird.

* Christian H. Leeb betreut junge Unternehmen und hilft bei den ersten Schritten im Geschäftsumfeld.

Sind Sie selbst ein Startup und wollen hier präsentiert werden? Haben Sie Anregungen und Kommentare? Nehmen Sie unter chleeb@gmail.com Kontakt auf.

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