Capgemini: CIOs haben wieder mehr Geld für Innovationen Detail - Computerwelt

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13.12.2010 apa

Capgemini: CIOs haben wieder mehr Geld für Innovationen

Nachdem IT-Abteilungen im deutschsprachigen Raum in den vergangenen Jahren immer weniger Geld für Neuheiten zur Verfügung stand, ist 2011 mit einer Trendumkehr zu rechnen.

Der Anteil des Budgets, der in den nächsten zwölf Monaten in die Entwicklung von IT-Innovationen investiert werden kann, steigt um 1,7 Prozentpunkte auf nun 16,3 Prozent, ergibt eine Studie des Beratungsunternehmens Capgemini.

Insgesamt dürften die Budgets stabil bleiben: 39 Prozent (Vorjahr 28 Prozent) der IT-Verantwortlichen gehen davon aus, dass ihnen im Jahr 2011 genauso viel Geld zur Verfügung steht wie 2010. Nur noch 21 Prozent rechnen mit Kürzungen (Vorjahr 27 Prozent), während 35 Prozent der Chief Information Officers (CIOs) mehr Geld ausgeben können (Vorjahr 41 Prozent). Für 2012 gehen 35 Prozent von gleich bleibenden und 37 Prozent von steigenden Budgets aus. Mit Kürzungen rechnet knapp ein Fünftel.

Trotz der stabilen bis positiven Lage machen sich Capgemini zufolge mehr IT-Verantwortliche als zuvor Sorgen um die Auswirkungen von Kürzungen. "Das Maximum an möglichen Einsparungen in der IT scheint in Kürze erreicht zu sein. Immer mehr Teilnehmer rechnen mit negativen Auswirkungen auf das Tagesgeschäft, falls das IT-Budget gekürzt würde. Knapp über die Hälfte der Teilnehmer sähen die Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens bei weiteren Kürzungen gefährdet. Das bedeutet, dass es nur noch wenig Spielraum gibt und jetzt dringend wieder investiert werden muss", forderte Bernd Bugelnig von Capgemini Consulting Österreich in einer Aussendung.

Ausgegeben wird das Geld in erster Linie für das Management der Infrastruktur (32 Prozent des Budgets). Jeweils 27 Prozent entfallen auf die Entwicklung und den Betrieb von Anwendungen, der Rest wird für das Management der Geschäftsprozesse verwendet. Während das Infrastruktur-Budget um vier Prozentpunkte gekürzt wurde, gewannen Anwendungsentwicklung und -management leicht hinzu. Ebenso wird in Geschäftsprozesse um zwei Prozentpunkte mehr investiert. "Die Virtualisierung der Infrastruktur hat Kostenvorteile gebracht, die jetzt für andere Projekte in der Anwendungsentwicklung genutzt werden", erklärte Bugelnig.

Für die Studie wurden laut den Angaben im Oktober 2010 die IT-Verantwortlichen von 173 Großunternehmen im deutschsprachigen Raum befragt. (apa)

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