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15.12.2010 Alex Wolschann/pi

Mittel zum Zweck: Begeisterung über Computer hält sich in Grenzen

Der heimische Computerhändler Ditech hat das Gallup-Institut beauftragt, die Computernutzung der Österreicher näher zu beleuchten.

Obwohl der Computer schon doppelt so lang genutzt wird als der Fernseher, sehen dennoch viele User den PC als notwendiges Übel oder gar als Geißel der Menschheit. Überhaupt bleibt der Computer für ein Drittel seiner Nutzer ein komplettes Rätsel, auch so genannte Poweruser haben oft sehr niedrige Kenntnisse. Frauen schenken dem Computer laut der Gallup-Befragung deutlich weniger Aufmerksamkeit als Männer.

Nur 22 Prozent der Österreicher gehören zu »IT-Enthusiasten«, sind Meinungsführer, werden um Rat gefragt und haben fundierte Kenntnisse. Dieser Gruppe seien laut Gallup allerdings viele Ditech-Stammkunden zuzuordnen.

31 Prozent der Österreicher gehören der Gruppe der »Computerscheuen« an. Es handelt sich dabei vorwiegend um Frauen oder Pensionisten aus dem ländlichen Raum, die den Computer für einfachste Aufgaben wie Mail oder Textverarbeitung nutzen. Diese Gruppe soll besonders vom Ditech-Modell profitieren, da es keine Selbstbedienung gibt und jeder Kunde ins Gespräch mit den Verkäufer kommt und seine Wünsche artikulieren kann.

22 Prozent sind so genannte »Poweruser«, die den Computer auch in der Freizeit intensiv nutzen und Filme, Musik und auch Fernsehen über das Gerät nutzen. Es besteht zwar ein hohes Maß an Investitionsbereitschaft, die aber nicht mit dem Fachwissen einhergeht.

Der Computer hat im Leben jener 25 Prozent der User, die das Gallup Institut als »die Benutzer« zusammenfasst, einen geringen emotionalen Stellenwert. Die Benutzung des Computers ist für die berufliche Tätigkeit wichtig, er dient als reines Werkzeug. Zu dieser Gruppe gehören vorwiegend Selbständige und Angestellte mittleren oder höheren Alters.

Während Männer und Frauen dem Computer im Arbeitsalltag einen fast identen Stellenwert einräumen, hat der Computer für 29 Prozent der Männer in ihrer Freizeit einen sehr hohen Stellenwert – gegenüber nur 15 Prozent der Frauen, die das von sich behaupten.

Angesprochen auf die IT-Trends 2011 analysiert Gründer und Geschäftsführer Damian Izdebski: »Die Studie des Gallup Instituts hat auch gezeigt, dass der Stand-PC immer noch einen sehr großen Stellenwert hat, trotz des umjubelten Trends zur Mobilität. Wir haben nun auch mehrere Tablet-PC im Sortiment, ich bin aber nicht so von deren Siegeszug überzeugt.

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