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23.01.2011 Rudolf Felser

UBIT: Kanada ist Vorbild für heimischen IKT-Markt

UBIT-Fachverbandsobmann Alfred Harl fordert beim ersten transatlantischen Zukunftsgespräch, die "Rolle Österreichs als IT-Herz Europas" zu stärken.

Erstmals fanden transatlantische Zukunftsgespräche mit führenden österreichischen IKT-Unternehmen statt. Thema der Veranstaltung, die in der Residenz des kanadischen Botschafters in Wien abgehalten wurde, war die Vorreiterrolle Kanadas, das als siebtgrößter IKT-Markt der Welt mit knapp 600.000 Arbeitskräften in 32.000 Firmen ideale Bedingungen für IKT-Unternehmen bietet. Solche Voraussetzungen soll es zukünftig auch in Österreich geben: "Unser Ziel ist, die Wachstumsbranche der Informations- und Kommunikationstechnologie hierzulande noch viel stärker in der politischen und öffentlichen Meinung zu positionieren", so Alfred Harl, Obmann des Fachverbandes UBIT. "Wir wollen Österreich zum Innovations- und IT-Herz Europas formen."

Als drittgrößter IT-Cluster in Nordamerika nach San Francisco und Boston ist diese Vision im Großraum Toronto bereits Realität. Im "Silicon Valley of the North" sind bereits 45 Prozent der Top 250 IT-Unternehmen ansässig. Stellvertretend dafür gaben auch zwei der bekanntesten kanadischen IKT-Unternehmen während der Veranstaltung Einblicke in ihre Erfolgsgeschichte. "Es ist uns eine Freude, die bestehende Partnerschaft von RIM und Open Text am österreichischen Markt zu unterstützen und die Tatsache, dass sowohl Open Text als auch RIM weltweit erfolgreiche kanadische Firmen sind, in Österreich verstärkt zu kommunizieren", so John Barrett, kanadischer Botschafter in Österreich.

Die Bedeutung von "Enterprise Social Media" für IKT-Unternehmen wurde in der Key Note des international renommierten Wissenschafter und Leiter der Research Studios Austria, Peter A. Bruck, beleuchtet, der die Annahme widerlegte, dass Unternehmen und Social Networks zusammenpassen müssen. "Ganz im Gegenteil", so Bruck, "Social Media sind simple single purpose und regelbrechende Anwendungen, die den komplexen Anwendungen und regelbeachtenden Anforderungen von Firmen als Enterprise grundlegend widersprechen." Die Bedeutung von Social Media für Unternehmen scheint demzufolge also mehr dem aktuellen Zeitgeist zu entspringen.

Die Rolle des IKT-Marktes als einer der wesentlichen österreichischen Wirtschaftsmotoren sei noch nicht bei allen durchgedrungen, kritisiert Alfred Harl beim Stichwort Fachkräftemangel: "Österreich muss sich an Kanada ein Beispiel nehmen: Mehr als 43 Prozent der IKT-Arbeitnehmer haben dort einen Universitätsabschluss und sie verdienen fast um die Hälfte (46 Prozent) mehr als der nationale Durchschnitt." (pi/rnf)

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