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24.01.2011 Rudolf Felser/apa

TA: Übernahme in Koatien, Gegenwind in Serbien

Während Telekom Austria in Kroatien offenbar kurz vor der Übernahme des Festnetzanbieters Metronet steht, schaltet sich in Serbien die Telekom-Ministerin in die Verhandlungen um Telekom Srbija ein.

Die Telekom Austria steht kurz vor der Übernahme des kroatischen Festnetzanbieters Metronet, berichtet das "WirtschaftsBlatt". Der Deal soll hundert Mio. Euro schwer sein, allerdings müsse die Telekom noch zwei Mitbewerber ausschalten. Die Telekom wollte den Bericht auf APA-Anfrage nicht kommentieren. Die Österreicher sind seit 1998 in Kroatien mit dem Mobilfunkanbieter Vipnet vor Ort vertreten.

Kroatien wäre dann der dritte Markt, in dem das börsenotierte teilstaatliche Unternehmen als Full-Serivce-Provider auftritt – neben Österreich und Bulgarien. Nach wie vor offen ist, ob sich die Wiener für die Übernahme der Telekom Srbija (mit Festnetz, Mobilfunk, Internet und TV) bewerben. Hier wird weiterhin der Markt beobachtet, so Sprecherin Elisabeth Mattes zur APA.

Die serbische Telekommunikationsministerin Jasna Matic hat indes Telekom Austria gewarnt, sollte sie den Mehrheitsanteil an der zum Verkauf stehenden Telekom Srbija erwerben, könne sie nicht auch ihre serbische Mobilfunktochter Vip mobile behalten.

Die österreichische Firma könnte auf dem serbischen Markt nicht als gleichzeitiger Besitzer von Telekom Srbija und Vip mobile tätig sein, präzisierte die Ministerin gegenüber der Tageszeitung "Press".

Die endgültige Entscheidung darüber sei allerdings der Wettbewerbskommission vorbehalten, meinte Matic. Die seit Mitte 2007 in Serbien tätige TA-Tochter hat derzeit rund 1,3 Millionen Kunden und einen 13-prozentigen Anteil am Mobilfunkmarkt. Der Belgrader Investitionsexperte Milan Kovacevic vertrat gegenüber dem Blatt eine andere Meinung. Seiner Ansicht nach besteht nur eine "geringe Chance", dass sich die Kommission gegen eine solche Konzentration angesichts des geringen Marktanteils der TA-Tocher Vip mobile äußert.

Zum Verkauf steht ein 51-prozentiger Anteil an der Telekom Srbija. Das Unternehmen, das sich zu 80 Prozent im Staatsbesitz befindet, während weitere 20 Prozent die griechische OTE hält, hat am Mobilfunkmarkt derzeit einen 60-prozentigen Anteil. Das Interesse an Telekom Srbija bekundeten sechs Unternehmen, darunter Telekom Austria. Die bindenden Offerte sind bis zum 21. März einzureichen. (apa/rnf)

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