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27.01.2011 Christof Baumgartner

Jobs kann sich auf Rekordergebnis ausruhen

Die Kassenschlager iPhone und iPad haben dem Elektronikhersteller Apple ein grandioses Weihnachtsgeschäft und damit auch ein Rekordquartal beschert.

Der Gewinn von sechs Milliarden Dollar (4,49 Mrd. Euro) und ein Umsatz von knapp 27 Milliarden Dollar dürfte die Anleger angesichts der erneuten krankheitsbedingten Auszeit von Firmenchef Steve Jobs beruhigen. Auch der Aktienkurs, der nach der Ankündigung Jobs nach unten rasselte, erholte sich schnell wieder. Apple übertraf sogar die kühnsten Erwartungen der Analysten. Das Unternehmen, das noch nie eine Dividende gezahlt hat, sitzt inzwischen auf Bargeld und Anlagen von fast 60 Milliarden Dollar.

Die Nachricht, dass Jobs wegen gesundheitlicher Probleme auf unbestimmte Zeit ausfällt, hatte zu Wochenbeginn zu Kursverlusten geführt. Der 55-Jährige steht wie kein Zweiter für den Erfolg des Unternehmens. Er gilt als geistiger Vater der Erfolgsprodukte und hat Apple damit von einem Nischenanbieter für Computer zum wertvollsten Technologieunternehmen der Welt aufgebaut. Die Verkäufe in allen wichtigen Produktreihen fielen über den Erwartungen aus. Der Tablet-Computer iPad verkaufte sich im ersten Quartal bereits 7,3 Millionen mal, vom iPhone wurden 16,2 Millionen Stück verkauft, fast doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. „Wir hätten noch mehr iPhones verkaufen können, wenn wir sie auf Lager gehabt hätten“, sagte Finanzchef Peter Oppenheimer. Neben den Privatkunden würden auch immer mehr Unternehmen auf das Smartphone umschwenken, Bisher war das Firmenkunden-Geschäft eine Domäne des Rivalen RIM mit seinen Blackberrys.

Das Tagesgeschäft führt während Jobs Abwesenheit Tim Cook, der seinen Chef bereits früher vertreten hatte. Kaum ein Unternehmen wird so sehr mit einzelnen Person identifiziert wie Apple. Das verführt zu dem Schluss, dass die Erfolgsgeschichte von Apple aus den vergangenen Jahren nicht fortzusetzen wäre, sollte Jobs eines Tages nicht mehr im Unternehmen sein. Jobs sagt, er hoffe auf eine baldige Rückkehr, nennt aber anders als beim ersten Mal dafür keinen Zeithorizont. Fest steht, dass sich das Unternehmen in nächster Zeit eine Strategie für die Zeit nach Steve Jobs überlegen muss.

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