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05.08.2012 Rudolf Felser

Gründer-Garage: Neue Unternehmer mit Ideen gesucht

Viele Menschen haben Ideen, doch wie wird daraus ein Geschäftsmodell? Die Stiftung Entrepreneurship, die Crowdfunding-Spezialisten von Indiegogo und Google haben in Berlin einen neuen Wettbewerb für angehende Unternehmer gestartet: die "Gründer-Garage".

© Gründer Garage

Gesucht werden Geschäftsideen aus allen Bereichen der Gesellschaft, ob aus Wirtschaft oder Kultur, Umwelt oder Soziales. Auf einer Online-Plattform durchlaufen die Bewerber ein Training für Entrepreneure, das durch die Stiftung Entrepreneurship bereit gestellt wird. Das Programm lehrt Methoden und Techniken, um Ideen systematisch zu tragfähigen Geschäftskonzepten auszuarbeiten. Der Kurs vermittelt außerdem Grundkenntnisse in Entrepreneurship, Crowdfunding sowie internetbasierten Geschäftsmodellen. 

Danach spielen sie einen Teil ihres Startkapitals durch Crowdfunding selbst ein. Am Ende winken Preisgelder im Gesamtwert von 150.000 Euro.

Der Wettbewerb wird durch einen 16-köpfigen Projektbeirat beraten und gefördert, dem neben den Partnern Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und Politik angehören. Österreich wird im Beirat von Andreas Tschas vertreten, CEO des Inkubators STARTeurope: "In herausfordernden Zeiten wie diesen ist der Unternehmer mehr gefragt denn je. Europa muss sein Potential nutzen, deshalb ist es so wichtig das unternehmerische Denken zu aktivieren und zu fördern. Die Gründer-Garage setzt genau da an und motiviert junge Leute, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Aus diesem Grund unterstütze ich die Gründer-Garage und sehe sie als ein sehr tolles Projekt."

Nach Abschluss des Trainings sammeln die Teilnehmer ab 7.9. bei der "crowd", also kleinen und großen privaten Förderern, ihr erstes eigenes Kapital ein. Dies erfolgt über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo, die im Rahmen des Wettbewerbs erstmals auf dem deutschen Markt angeboten wird. Um auch kleineren Projekten eine Chance zu geben, können sich Bewerber frei für einen Finanzierungszielwert (ab 500 Euro) entscheiden.

Teilnehmer, die beim "Crowdfunding" ihre Ziele erreichen, erhalten einen Preis in gleicher Höhe bis maximal 10.000 Euro. Insgesamt stellt Google dafür 150.000 Euro als Siegprämien zur Verfügung. Wird diese Gesamtsumme überschritten, entscheidet der "GoGo-Faktor" über die Rangfolge der Gewinner. Dieser Algorithmus wurde von Indiegogo entwickelt und lässt 20 Kriterien in die Bewertung crowdfinanzierter Projekte einfließen wie beispielsweise die Zahl der "Funder" oder das Interesse an der betreffenden Kampagne. Der Wettbewerb endet am 7. Oktober 2012. Die Sieger werden auf dem Entrepreneurship Summit in Berlin (13./14.10.2012) öffentlich bekannt gegeben. Ziel des Wettbewerbs sind möglichst viele kreative Geschäftsmodelle, die sich nachhaltig am Markt behaupten. Alle Teilnehmer, die erfolgreich eine Idee in der Gründer-Garage einreichen, erhalten außerdem ein kostenfreies Wochenticket für die Campus Party in Berlin (21.-26.8.). (pi)

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