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12.11.2009 Rudolf Felser

Die Kirche im Zeitalter von Facebook und Wikipedia

Die Medienfachleute der Europäischen Bischofskonferenzen befassen sich mit Social Networks: Vertreter von Facebook, YouTube und Wikipedia sind Gast einer im Vatikan tagenden Plenarversammlung.

Das Thema des bis Sonntag andauernden Treffens der Präsidenten der Bischöflichen Kommission für Medien der Bischofskonferenzen Europas (CEEM), an dem etwa hundert Experten teilnehmen, lautet "Die Internetkultur und die Kommunikation der Kirche". Aus Österreich nimmt eine Delegation unter der Leitung von "Medienbischof" Egon Kapellari aus der Steiermark teil.

Die CEEM ist eine Fachkommission des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE). Sie begleitet die Entwicklung der Medien und der Kommunikation der Kirche, fördert die Arbeit der Bischofskonferenzen in diesem Bereich und trifft im Auftrag des CCEE medienpolitische Entscheidungen.

Die Fragen, über die die diesjährige CEEM-Vollversammlung berät, lauten laut einer Aussendung von Kathpress: Welche Auswirkungen hat das Internet heute für die Mission der Kirche? Wie stellt sich diese neue Internetkultur dar und wie kann die Kirche darin bestmöglich "die Frohbotschaft verkündigen"?

HACKER UND RELIGIÖSE PRAXIS In einer Ankündigung heißt es, das Treffen solle das Augenmerk der Kirche stärker auf die gegenwärtigen Veränderungen der Kommunikation nicht nur innerhalb des Netzes - wie beispielsweise der Übergang zum Web 2.0 - richten, sondern auch auf jene in der Gesellschaft insgesamt. Gerade die heutige Jugend werde "sowohl im positiven als auch im negativen Sinne am meisten durch die Internetkultur geprägt". Diese Kultur beleuchtet bei der Tagung aus soziologischer Sicht der Frankfurter Religionspädagoge und Mediendidaktiker Bernd Trocholepczy in einem Vortrag am Freitag.

Auch die Welt der "Hacker" wird bei der Tagung durch Berichte eines jungen Hackers aus der Schweiz und eines "Cybercrime-Polizisten" von Interpol thematisiert. Am Samstag wird dann gemeinsam mit dem Begründer des unabhängigen Schweizer Instituts "Religioscope", Jean-Francois Mayer, untersucht, inwieweit das Internet die religiöse Praxis verändert hat.(pi/rnf)

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