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16.12.2009 Bernhard Koller*

Gastkommentar: "Innovation Live"

Ende Oktober veranstaltete die GesundheitsInformatik der gespag "Innovation Live 2009" auf dem Campus des Softwareparks Hagenberg.

Ende Oktober veranstaltete die GesundheitsInformatik der gespag »Innovation Live 2009« auf dem Campus des Softwareparks Hagenberg – ein bunter Mix an Vorträgen aus dem Gesundheitswesen mit Fokus auf IT und Innovation, jedoch bewusst nicht mit E-Health bezeichnet. Unter anderem präsentierte Prof. Clemens Cap aus Rostock »Digitale Soziale Netze« und Monica Basso von Gartner referierte über »Emerging Technologies«. Großartige Innovationen, wie ein Gerät, das Gedanken in Computersprache verwandeln kann, oder der Homebutler, ein Rundum-Service-System für ältere Menschen, wurden vorgestellt. Beim köstlichen Mühlviertler Buffet im Anschluss diskutierten die 160 Gäste aus den Bereichen Gesundheitswesen, Wirtschaft, Forschung, HTL und Medien über die neuen Technologien und deren Auswirkungen auf das tägliche Leben. »Innovation Live 09« war eine Networking Veranstaltung, ganz im Sinne der Mission der GesundheitsInformatik, Menschen, Ideen und Systeme zu attraktiven Lösungen im Gesundheitsbereich zu verbinden.

Ich fühle mich darin bestätigt, dass es sekundär ist, wann und wo eine Veranstaltung stattfindet. Entscheidend ist, dass ein Programm und eine Inszenierung geboten werden, die sich deutlich unterscheiden vom Einheitsbrei und den leider häufig vorkommenden technokratischen Präsentationen.

EINGESCHLAGENEN WEG KONSEQUENT FORTSETZEN Daher werde ich mit der GesundheitsInformatik diesen Weg konsequent fortsetzen und im April 2010 auf der »conhIT« in Berlin, einer noch jungen jedoch attraktiven E-Health-Messe, gemeinsam mit unseren Partnern ein neuartiges Konzept verwirklichen – ebenfalls folgend unserer Mission »Menschen, Ideen und Systeme zu attraktiven Lösungen im Gesundheitsbereich zu verbinden«. Äußerlich wird es darum gehen, auf einer Fläche von rund 150 m² von den klassischen 08/15-Ständen abzugehen, anstelle dessen auch Rundungen einzubauen und das Gesamtbild – schlicht, einfach, jedoch wirkungsvoll – in Richtung Kommunikation und Networking auszurichten. Dazu wird sicher auch eine attraktive natürliche Verköstigung der Gäste beitragen sowie an den Nachmittagen kurze Impulsvorträge von Rednern, die nicht unbedingt alle aus dem IT-Bereich kommen werden. Das Entscheidendste wird jedoch die geistige Haltung unserer teilnehmenden Partner sein, die durch ihr Mitwirken bereit sind, Veränderung zu akzeptieren und sich auf etwas Neues einzulassen.

Gerade dieses über etablierte Grenzen Schauen und das Beschreiten neuer Wege bedarf es bei E-Health, um zu einer ganzheitlicheren Sicht zu kommen und die Ansichten und Lösungen in einem Netzwerk miteinander zu verbinden, um sie letztlich in eine höhere funktionale Ebene transformieren zu können.

* Dr. Reinhard Koller war bis 2007 Mitglied der Leitung der GesundheitsInformatik der OÖ. Landesspitäler und tritt heute unter anderem als Beitrags-Reviewer für internationale Konferenzen auf.

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