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01.02.2010 Michaela Holy

Telekom Austria für Staatspreis Umwelt- und Energietechnologie nominiert

Telekom Austria ist mit dem Umweltprojekt "Telepresence" für den Staatspreis für Umwelt- und Energietechnologie nominiert. Der Preis wird am 4. Februar 2010 verliehen.

Wir sind sehr stolz darauf, auf der Shortlist des Staatspreises 2010 für Umwelt - und Energietechnologie zu stehen! Energie sparen und zugleich die Energieeffizienz zu erhöhen sind wesentliche Elemente unseres Energiemanagements, das wir bereits vor zwei Jahren im Unternehmen aufgebaut haben, erläutert Hannes Ametsreiter, Vorstandsvorsitzender Telekom Austria Group. "Mit unserer innovativen Telepresence-Lösung haben wir ein optimales Instrument zur Hand, das neben der einfachen Handhabung auch dadurch besticht, dass viele unserer Dienstreisen nicht mehr notwendig sind. Neben der Reduktion von CO2 sparen wir somit auch Reisekosten und Reisezeiten!"

Der Staatspreis für Umwelt- und Energietechnologie wird gemeinsam vom BMVIT, BMWFJ und BMLFUW vergeben, die Kategorie Energie und Effizienz wird dabei vom BMWFJ ausgelobt. Die Staatspreise werden am 4. Februar 2010 verliehen.

In ihrem Umweltprogramm hat sich Telekom Austria das Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß bei Dienstreisen zu reduzieren. Das Ziel: 25 Prozent weniger eintägige Dienstreisen und rund 150 Tonnen weniger CO2-Ausstoß innerhalb eines Jahres. Daneben werden auch noch Reisekosten und unproduktive Reisezeiten massiv eingespart. Mit dem Einsatz der High-End-Videokonferenzlösung "Telepresence" können diese Anforderungen optimal erfüllt werden. Dieses standardbasierende System wurde an acht Telekom Austria-Standorten aufgebaut und kann mit Videokonferenzsystemen auf der ganzen Welt zusammengeschaltet werden.

Telekom Austria wurde bereits im November 2009 im Rahmen der Klimaschutzkampagne "klima:aktiv" des Lebensministeriums für das Best Practice Projekt "Hot Spot Absaugung - Erhöhung der Energieeffizienz bei der Entwärmung von Geräten" in der Kategorie "Energieeffiziente Unternehmen" ausgezeichnet. Bei dem Projekt konnte die Energieeffizienz bei der Entwärmung von technischem Equipment massiv gesteigert werden. Durch den Einsatz von Außenluftkühlung und der sogenannten Hot-Spot Absaugung wird die Umweltbelastung um bis zu 50 Prozent verringert. Nach Abschluss der österreichweiten Umsetzung wird mit einer Einsparung des Stromverbrauchs von rund 4.500 MWh pro Jahr gerechnet. Zudem muss das Kältemittel R22 dann nicht mehr verwendet werden.

Ebenfalls im Vorjahr ist Telekom Austria mit der Unterzeichnung des Code of Conduct (CoC) on Data Centres Energy Efficiency als erstes österreichisches Unternehmen dem CoC der EU beigetreten und damit Partner eines EU-weiten und offiziellen Benchmarksystems geworden. Der CoC wurde vom EU Joint Research Center gestartet, um die EU-Deklaration 2007 zu unterstützen. Im Jahr 2020 soll eine Reduktion der CO2-Emissionen um 20 Prozent und eine Erhöhung der erneuerbaren Energie um 20 Prozent im Daten Center Sektor erreicht werden.

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