E-Day: "Twittern ist Chefsache" Detail - Computerwelt

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04.03.2010 Rudolf Felser

E-Day: "Twittern ist Chefsache"

Das Haus der Wirtschaft stand am Donnerstag unter dem Motto des 11. E-Day der Wirtschaftskammer Österreich: "Einfach Erfolgreich".

Nach der Eröffnungsrede durch Hans-Jörg Schelling, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich, ging es mit der Keynote "Going Direct - Einfach und erfolgreich kommunizieren in der neuen sozialen Medienwelt" von Matthias Lüfkens (Bild), Kommunikationschef des World Economic Forum in Davos, los. Lüfkens ermutigte Unternehmen, in sozialen Netzwerken präsent zu sein: "Bereits 60 Prozent der Bevölkerung in den USA konsumieren Nachrichten im Internet. Es gibt den Bürgerjournalismus, nun müssen die Wirtschaftstreibenden mit dem 'Unternehmerjournalismus' folgen".

"Twittern ist Chefsache", stellte Lüfkens klar, "Genauso wie das morgendliche Zeitungslesen muss auch das 'Zwitschern' - im sozialen Netzwerk Twitter - für den Unternehmer alltäglich werden, um mit seiner Zielgruppe in Kontakt zu treten". Man könne das nicht einfach an die Kommunikationsabteilung auslagern, so der Kommunikationsexperte. Zusätzlich sollten aber auch die Mitarbeiter in sozialen Netzwerken präsent sein und "die Message des Chefs unterstützen". Bereits 50 seiner Kollegen im World Economic Forum twittern. Dabei können auch Probleme auftauchen, "man sollte immer beachten, dass Twitter öffentlich und für jeden einsehbar ist".

"Facebook ist das drittgrößte Land der Welt", beschreibt Lüfkens ein weiteres wichtiges Online-Netzwerk und spielt mit dieser Aussage auf die 400 Millionen registrierten Nutzer von Facebook an. Im Unterschied zu Twitter muss man sich bei Facebook jedoch anmelden um alle Informationen einsehen zu können. Hier können Unternehmen Gruppen gründen, um ihren Betrieb zu präsentieren. Die Videoplattform Youtube nutzen unter anderem bereits die britischen Regierung und der Papst, wenngleich beiden die Kommentar-bzw. Bewertungsfunktion deaktiviert haben. "Der letzte Schrei", sei laut dem Kommunikationschef von Davos "Livestream", eine Plattform bei der unter anderem Pressekonferenzen live übertragen werden und die User in Echtzeit darauf reagieren können.

Bei der anschließenden Diskussion sah Lüfkens die Vorteile sozialer Netzwerke vor allem für die "Marke" Davos. Mit dieser neuen Art der Kommunikation konnte das World Economic Forum für die breite Masse geöffnet werden. "Soziale Netzwerke sind einfach, erfolgreich und umsonst", kam Lüfkens wieder auf das Motto des E-Days zu sprechen.

Auch der E-Day wurde live via Internet übertragen, sowohl aus dem Sallinger Saal als auch dem Raab Saal gab es einen Stream. Außerdem wurde eine sogenannte Twitterwall aufgestellt, auf der real und virtuell Anwesende ihre Meinung zum "laufenden Programm" kundtun bzw. Fragen stellen konnten. Der "Running Gag" des E-Day war ein Schreibgerät: der Schüttelkugelschreiber. Sein Erfinder nutzte die Gelegenheit und verwandelte die abschließende Diskussion kurzfristig - ob beabsichtigt oder nicht war nicht ganz klar – als Marketingplattform für sein Produkt. Damit hat er den Kommunikationschef des World Economic Forum offenbar beeindruckt. Luefkens veröffentlichte noch am selben Tag ein kleines "Werbevideo" mit dem Erfinder in der Hauptrolle auf seinem Youtube-Channel (siehe unten). (rnf/pi)

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