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22.04.2010 Rudolf Felser

Brauner besucht Technologiekonzern Kapsch

Am heutigen Donnerstag war die Wiener Finanz- und Wirtschaftsstadträtin sowie Vizebürgermeisterin Renate Brauner zu Besuch bei der Kapsch-Gruppe.

Kapsch ist ein Musterbeispiel für Hightech aus Wien und Know-how, das weltweit nachgefragt wird. Für die Wiener Wirtschaft ist das Unternehmen ein Leitbetrieb und eine Visitkarte für den Technologiestandort Wien, war Brauner voll des Lobes.

Das kommt nicht von ungefähr: Der 1892 gegründete Telekommunikationskonzern zählt heute zu den führenden Unternehmen der europäischen Verkehrs- und Kommunikationsindustrie, hat seinen Sitz in Wien und besitzt zahlreiche weltweite Niederlassungen. Die Kapsch-Gruppe beschäftigt insgesamt rund 2.600 Menschen, davon in etwa 1.800 in Wien. Georg Kapsch, Vorstandsvorsitzender der Kapsch Gruppe, präsentierte Vizebürgermeisterin Brauner die Schwerpunkte des Konzerns. Das sind unter anderem Mautsysteme, Lösungen für den Stadtverkehr wie Parkraumbewirtschaftung oder Zufahrtskontrollsysteme sowie Verkehrsüberwachungssysteme.

"Wien ist mit über 5.300 Firmen eines der wichtigsten europäischen Zentren für Informations- und Kommunikationstechnologien. Rund 20 Prozent des gesamten IT-Umsatzvolumens in Mitteleuropa wird von Wien aus gesteuert. Mit speziellen Förderprogrammen und dem IKT-Cluster Vienna IT Enterprises hat die Stadt Wien die positive Entwicklung der Wiener IKT-Szene unterstützt", so Brauner weiter.

GEREGELTE ZUWANDERUNG Kapsch-Technologien sind weltweit, von Australien bis China und Chile, im Einsatz. So basiert zum Beispiel auch das LKW-Mautsystem in Österreich oder der Tschechischen Republik auf Kapsch-Systemen mit österreichischem Know-how. Georg Kapsch: "Das intellektuelle Kapital einer modernen Gesellschaft ist ausschlaggebend für die Wettbewerbsfähigkeit eines Wirtschaftsstandortes, daher kommen der Aus- und Weiterbildung sowie dem Bereich Forschung und Entwicklung hohe Bedeutung zu. Auch mit geeigneten Maßnahmen in diese Richtung wird der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in Zukunft kaum ohne geregelte Zuwanderung zu decken sein. Wir sind vom Wirtschaftsstandort Wien überzeugt, neben dem Hauptsitz des Unternehmens befindet sich auch unsere Produktionsstätte - als eine der letzten unserer Branche - in Wien."

Begleitet wurde Brauner bei diesem Betriebsbesuch von Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien, sowie Gabriele Votava, Bezirksvorsteherin des 12. Bezirks, und Manfred Wurm, Bezirksvorsteher des 23. Bezirks. Auch mit Vertretern des Betriebsrates traf Vizebürgermeisterin Brauner zusammen.

Besonders eindrucksvoll für die Politikerin erwies sich der Besuch von Kapsch Components, der Hightech-Elektronikproduktion des Unternehmens in Wien. Rund 150 hoch spezialisierte Beschäftigte arbeiten hier an der Produktion von elektronischen Bauteilen und Systemen für die Branchen Telekommunikation, Verkehrstelematik und industrielle Elektronik. Zum Einsatz kommen die hier produzierten Komponenten unter anderem in LKWs, die eine GO-Box zum Befahren von Autobahnen und Schnellstraßen benötigen. Von diesem System sind weltweit rund 16 Millionen Stück im Einsatz. Auch die Lesegeräte der E-Card greifen auf die Technologie von Kapsch zurück. (pi/rnf)

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