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11.06.2010 Michaela Holy

Siemens City in Wien offiziell eröffnet

Heute, Freitag, 11. Juni 2010, wurde in Wien die neue Unternehmenszentrale der Siemens Österreich eröffnet. "Die Siemens City ist ein klares Bekenntnis zum Standort Wien und zu Österreich", so Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender von Siemens.

Die Siemens City ist ein Vorzeigebeispiel für Nachhaltigkeit. Außerdem schaffen wir durch die Integration der Standorte in Wien nicht nur eine neue Unternehmenszentrale für Siemens Österreich, sondern auch eine neue, kraftvolle Siemens-Identität, für den gesamten Wirtschaftsraum Mittel- und Osteuropa, so Brigitte Ederer, Generaldirektorin von Siemens Österreich. Mit einem Investitionsvolumen von 150 Millionen Euro ist die Siemens City das derzeit weltweit größte Immobilenprojekt im gesamten Siemens-Konzern.

Die Siemens City befindet sich am traditionsreichen Standort Siemensstraße im 21. Wiener Gemeindebezirk, Floridsdorf. Das neue Gebäude zeichnet sich durch eine besonders nachhaltige Bauweise und den Einsatz modernster und hocheffizienter Gebäudetechnik aus. In der Siemens City wird etwa auf Erdwärmenutzung gesetzt. 120 Tiefenpfähle mit einem Meter Durchmesser, die sich 30 Meter tief im Erdreich befinden, werden im Winter zum Heizen und im Sommer zum Kühlen der Büros genutzt. Die in den Pfählen und Decken der Büros verlegten Leitungen machen die Betonkernaktivierung möglich, die für ein angenehmes Raumklima sorgt. 200 Quadratmeter Sonnenkollektorenfläche sorgen für eine solare Warmwassergewinnung, die Wärmetauscher in der Haustechnikzentrale am Dach der Siemens City ermöglichen eine Wärmerückgewinnung von 75 Prozent aus der Abluftenergie. Durch alle Energieeffizienzmaßnahmen können jährlich rund 1.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Die Siemens City gehört daher auch zum Kreis der von der EU ausgezeichneten Green Buildings.

"STADT" FÜR 6.000 MENSCHEN Am Standort Siemensstraße sind derzeit rund 3.000 Menschen beschäftigt. Durch die Zusammenlegung von Standorten in Wien werden es bis Herbst 2010 etwa 6.000 sein - 3.000 davon haben ihren Arbeitsplatz in den Neubauten der Siemens City. Startschuss für die Besiedelung der Siemens City war im Dezember 2009. Die Siemens City besteht aus den beiden neu errichteten Gebäudeteilen Tower und Nordspange sowie aus umliegenden Gebäuden am Firmengelände an der Siemensstraße, die schon bisher genutzt wurden. Ein wichtiger konzeptioneller Gedanke ist Vernetzung - einerseits durch die Verschränkung der neuen Gebäude mit dem umgebenden Naturraum sowie durch das Zusammentreffen der Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedenen Geschäftsbereichen an einem Ort. Begünstigt werden sollen diese Prozesse durch eine auf Offenheit und Kommunikation ausgelegte Orientierung des Gebäudes. Am besten sichtbar wird das durch die Communication Line, die "Verbindungslinie" zwischen den Gebäudeteilen, die als zentraler Treffpunkt konzipiert ist.

Den städtebaulichen Akzent der Siemens City setzt der 55 Meter hohe Tower. Die architektonische Form des 12-geschoßigen Gebäudes ergibt sich aus einer einladenden, sich öffnenden Geste zur Hauptzuzugsrichtung Siemensstraße (S-Bahn-Station). Die Gestik stellt den Zusammenhang zwischen offener transparenter Unternehmenskultur und zukunftsorientiertem Mut und Pioniergeist dar. Die architektonische Planung der Siemens City stammt vom Wiener Architekturbüro Soyka/Silber/Soyka, das nach einem internationalen Wettbewerb gemeinsam mit der Stadt Wien beauftragt wurde.

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