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Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


07.07.2010 Alex Wolschann/pi

Mehr Leistung für weniger Geld

Vertreter aus Politik, Verwaltung und Industrie diskutierten im Rahmen des BRZ-Events 2010 die Herausforderungen und Chancen der Verwaltungsreform.

Unter dem Motto »More for less« stand das diesjährige Kunden- und Partnerevent des BRZ rund um IT-Lösungen für die Verwaltungsreform. Knapper werdende Haushaltsmittel erhöhen den Kosten- und Reformdruck. Das BRZ sieht daher seine Aufgabe darin, die öffentliche Hand bei ihren Reformbestrebungen nachhaltig zu unterstützen. »Gute Vorschläge und ihre nachhaltige Umsetzung sind ein wesentlicher Beitrag zur Effizienz der Verwaltung«, so Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll bei seinem Begrüßungsstatement.

Reformprojekte sind Organisationsprojekte, der optimale IT-Einsatz ist dabei aber ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Der Großteil der bisher definierten Umsetzungsprojekte aus dem Arbeitspaket »Effizienz der Verwaltung«, wie beispielsweise der Bundesclient – ein einheitlicher IT-Arbeitsplatz für alle Mitarbeiter der Bundesverwaltung – betreffen die IKT des Bundes. »Mit der richtigen IT-Unterstützung werden die Kosten für die Verwaltung sinken, nicht aber die Leistungen des Staates. Daher wird es ohne IT keine erfolgreiche Verwaltungsreform geben«, zeigt sich Roland Jabkowski, Geschäftsführer des BRZ, überzeugt.

Die Verwaltungs-IT ist somit gefordert, neue innovative Ansätze zu entwickeln und umzusetzen.

Die Veranstaltung war in zwei Teile aufgeteilt und erfreute sich hochkarätiger Beteiligung. In der ersten Podiumsdiskussion zum Thema »IT und Verwaltungsreform« diskutierten Staatssekretär Reinhold Lopatka, Staatssekretär Andreas Schieder, Bernhard Felderer vom IHS und Meinungsforscher Matthias Karmasin. Der zweite Teil war den Vertretern der Industrie gewidmet, das Who is Who der heimischen IT gab sich ein Stelldichein. Neben Microsoft-Chefin Petra Jenner diskutierten Leo Steiner, Rudolf Kemler, Andreas Muther und Georg Obermeier als die Österreich-Bosse von IBM, HP, SAP und T-Systems. Vertreter der zuständigen Ministerien werteten die Expertenrunde weiter auf, bei der es um praktische Lösungsansätze für einfachere und effizientere Verwaltung ging.

Beim BRZ-Event 2010 hatten die Gäste auch die Möglichkeit, sich mit Instrumenten des Web 2.0 vertraut zu machen. Über Blogeinträge und die Plattform »Twitter« konnte man sich vor Ort oder per Internet aktiv an den Diskussionen beteiligen und an Umfragen zum Thema Verwaltungsreform teilnehmen.

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