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01.12.2010 pi/Alex Wolschann

Siemens Österreich gewinnt für Siemens City den PMA Award 2010

Für exzellentes Projektmanagement und das ausgezeichnete Ergebnis wurde das Projektteam der Siemens City mit dem "PMA Project Excellence Award 2010" ausgezeichnet.

Im Rahmen einer Gala überreichte Brigitte Schaden, Vorstandsvorsitzende von PMA und Präsidentin der IPMA (International Project Management Association), die Trophäe an den Projektleiter Erich Schöfbeck. Schaden über die Entscheidung der Jury: »Besonders beeindruckt hat uns die positive Projektkultur, die geschaffen und über die Jahre aufrechterhalten wurde. Durch sie entstand hohe Projektidentifikation, Motivation und Kommunikationsfähigkeit. Weiters exzellent: Die Projektorganisation und das aktive und permanente Risikomanagement. Und last, but not least: Das Ergebnis.«

Siemens City-Projektleiter Erich Schöfbeck freut sich persönlich, aber insbesondere für das gesamte Team: »Der Preis gehört allen Menschen, die an der Siemens-City mitgewirkt haben – das geht weit über das Projektkernteam hinaus. Nur durch sie und ihr Engagement war der Projekterfolg möglich.«

Als Preisträger und Finalisten ebenfalls geehrt wurden die Projektteams von Bwin Interactive Entertainment für das Projektmanagement bei der Markteinführung ihrer Produkte in Frankreich, die Autonome Provinz Bozen für ihre Umsetzung einer E-Learning-Plattform für die Verwaltung und das Industrieunternehmen Mondi für den Rollout eines internationalen Information-Management-Projekts.

Das Projekt Siemens City wurde Mitte 2010 finalisiert. Die Laufzeit betrug insgesamt vier Jahre. Als Projektbudget standen rund 150 Millionen Euro zur Verfügung. Damit war die Siemens City in dieser Zeit das größte Immobilieninvestment von Siemens weltweit. Das Budget konnte trotz knapp 1.000 Änderungen im Verlauf der Projektdauer eingehalten und ebenso die Ziele erreicht werden. Zu diesen zählten u.a. die Steigerung der Flächeneffizienz und eine positive Nachhaltigkeit durch Green Building. Das Projekt dient weltweit als Vorzeigeprojekt für das »Siemens Office«.

Der »PMA Junior Award« ging zum dritten Mal in Folge an ein Projektteam der HTL Rennweg. Das dreiköpfige Projektteam überzeugt Assessoren und Jury mit der Umsetzung ihres Projekts »NINCHI – Die Mathematik-Lernplattform für coole Kids«. Platz zwei in der Kategorie PMA Junior Award belegte das Projektteam der Vienna Business School Floridsdorf mit ihrem Projekt »EUCARBON – Comeback eines Klassikers«. Brigitte Schaden: »Projektmanagement bietet nicht nur sehr gute berufliche Zukunftschancen, sondern wird auch immer mehr zu einer Kernkompetenz auf dem Karriereweg. Anerkennung zolle ich aber nicht nur den Leistungen der Schülerinnen und Schüler, sondern auch den Lehrern für ihre didaktischen Fähigkeiten und ihr Engagement bei der Vermittlung von professionellem Projekt-Management-Know-how.«

Der Wettbewerb basiert auf dem international renommierten PM Excellence Modell der IPMA und besteht aus drei Stufen. In der Ersten werden die Dokumente der eingereichten Projekte von erfahrenen PM-Assessoren begutachtet. Bei Akzeptanz werden in der zweiten Stufe mit den Bewerbern und ihren Stakeholdern vor Ort Interviews geführt. In Stufe drei werden die Ergebnisse zusammengefasst und bewertet. Insgesamt kann ein Projekt 1.000 Punkte erreichen: 500 im Bereich Projektmanagement und 500 im Bereich Projektergebnis.

In dem Teilbereich »Projektmanagement« wird unter die Lupe genommen: Zielorientierung, Führung, Mitarbeiter, eingebrachte und gebundene Ressourcen, der Prozess. Beim »Projektergebnis« beleuchtet werden: Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterzufriedenheit, Zufriedenheit bei sonstigen Interessensgruppen, Zielerreichung.

Die Ergebnisse werden dann in einem ausführlichen Feedback-Bericht zusammengeführt und den Projektleitern bzw. Projektteams zur Verfügung gestellt. Der Feedback-Report ist ein wertvolles Instrument zur Analyse und zur Weiterentwicklung des Projekt-Managements im jeweiligen Unternehmen. Die Endentscheidung über den Project Excellence Award-Gewinner trifft eine Fachjury. Die Assessoren-Bewertung dient der Jury als Basis für ihre Entscheidung.

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