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20.02.2009 Thomas Mach

Zurückhaltende Investitionspläne

IT-Netzwerken führt zum Erfolg, doch vor allem sollte in blinder Sparwut nicht auf wichtige Investitionen verzichtet werden, warnt die WKÖ.

Österreichs Unternehmen reagieren - angesichts der hereinbrechenden Wirtschaftskrise - im Hinblick auf ihre IT-Investitionspläne zurückhaltend. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Wirtschaftskammer Österreich unter 1.000 österreichischen Geschäftsführern, leitenden Angestellten und selbstständigen Unternehmern. Demnach gaben mehr als 40 Prozent der Befragten an, dass sie sich aufgrund der Wirtschaftskrise dazu gezwungen sehen, ihre Investitionen im IT-Bereich im Jahr 2009 zu kürzen.

Die Kürzungen betreffen Hardware (59,4 Prozent) ebenso wie Software (49,5 Prozent) und IT-Beratung (35,5 Prozent). Dadurch laufen Unternehmen aber Gefahr, dass notwendige und wichtige Komponenten zur Abwicklung des Geschäftslebens dem Rotstift zum Opfer fallen könnten, warnt Herwig Höllinger, seines Zeichens WKÖ-Generalsekretär-Stellvertreter.

IT ZUR BEWÄLTIGUNG KÜNFTIGER HERAUSFORDERUNGEN UNVERZICHTBAR „Eine funktionierende IT-Infrastruktur und das Know-How, wie man sie bestmöglich einsetzt, sind heutzutage für die künftigen Herausforderungen unverzichtbar. Das würde Sparen am falschen Platz bedeuten.“ Dazu komme, dass die Möglichkeiten zur Vernetzung durch das Internet enorm erweitert würden.

„Im Zeitalter des europäischen Binnenmarktes und der Globalisierung müssen auch die österreichischen Unternehmen zunehmend vernetzt denken und handeln“, erläutert Höllinger. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen würden sich über soziale Netzwerke neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit als auch neue Absatzmöglichkeiten bieten. Die „geschickte Nutzung von IT-Netzwerken“ würden Unternehmen Kosteneinsparungen und die Vereinfachung von Geschäftsprozessen ermöglichen.

Die Bedeutung sozialer Netzwerke – wie etwa wie Xing, Facebook oder Linkedin - untersuchte die WKÖ ebenfalls im Rahmen einer Studie. Ein Drittel der Befragten gab dabei an, soziale Netzwerke im Internet beruflich zu nutzen. 44,5 Prozent dieser Nutzer konnten auch schon wirtschaftlichen Erfolg für ihr Unternehmen lukrieren. Vor allem bei der Neukunden- oder Neugeschäftsgewinnung (60,4 Prozent) oder beim Finden von Geschäftspartnern und Lieferanten (56,4 Prozent). Ein weiteres Drittel der erfolgreichen Networker (33,6 Prozent) hat laut der Umfrage auf diesem Weg auch bereits neue Mitarbeiter gefunden.

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