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25.02.2009 Michaela Holy

T-Mobile prämiert Kunst

Bereits zum vierten Mal vergab T-Mobile den Art Award im Wert von 15.000 Euro für heimische Künstler.

Der T-Mobile Art Award 2008 geht an das österreichische Künstlerpaar Nicole Six und Paul Petritsch. Ein Mann, der auf einer Eisfläche steht und das Eis rund um sich einschlägt bis es bricht. Vom Ereignis des Einbrechens hört man lediglich den Schrei des Mannes, das Bild blendet vorher ab. Mit dieser Kunst überzeugte das österreichische Künstlerpaar die Experten-Jury vor allem, weil es mit ihrer Kunst neue Wege beschreitet. »Seit 2005 vergeben wir den T-Mobile Art Award und jedes Jahr hat ein Künstler gewonnen, der über Kunst auf eine sehr innovative Art und Weise mit dem Publikum kommuniziert«, erklärt Robert Chvátal, Vorsitzender der Geschäftsführung von T-Mobile Austria.

Der eigentliche Handlungszusammenhang der Projekte von Nicole Six und Paul Petritsch, der mit Film oder Fotografie dokumentiert wird, bleibt oft unsichtbar, so dass deren Verlauf teilweise nur imaginär nachvollzogen werden kann, genau dieser Aspekt war mit unter ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury.

ZWEISTUFIGES AUSWAHLVERFAHREN Der diesmal zum vierten Mal vergebene T-Mobile Art Award basiert auf einem zweistufigen Auswahlverfahren. 17 Experten aus dem Kunstbereich wurden eingeladen, jeweils einen Künstler zu nominieren.

Nicole Six und Paul Petritsch wurden aus dieser Liste von einer sechsköpfigen Entscheidungsjury – bestehend aus Robert Fleck, dem Direktor der Bundeskunsthalle Bonn), Eva Maria Stadler, Kuratorin für zeitgenössische Kunst im Belvedere Wien, der Künstlerin Lisa Ruyter, Leopold Kessler, Künstler und Preisträger des T-Mobile Art Awards vom Jahr 2007, Hans-Peter Wipplinger, Managing Director der Kunstmeile Krems und Robert Chvátal – einstimmig zum Preisträger erklärt.

»Nicole Six und Paul Petritsch beschreiten mit ihrer Kunst neue Wege und haben sich ein eigenes Arbeitsfeld geschaffen. Die Jury will mit dieser Auswahl nicht nur eine intelligente und originelle Position prämieren, sondern auch eine zurückhaltende aber zugleich geradlinige Arbeitsweise honorieren«, erklärt Robert Chvátal die Hintergründe der diesjährigen Auszeichnung.

Für die Nominierung des T-Mobile Art Awards kommen ausschließlich Künstler in Frage, die nach 1964 geboren wurden und österreichischer Herkunft sind oder seit zumindest drei Jahren in Österreich leben. Dabei werden alle Sparten der bildenden Kunst berücksichtigt.

Die bisherigen Preisträger waren Markus Schinwald im Jahr 2005, Anna Jermolaewa im Jahr darauf und Leopold Kessler gewann den Award im Jahr 2007.

NEUE ZUSAMMENSETZUNG DES PREISGELDES Der T-Mobile Art Award wird seit dem Jahr 2005 vergeben und stellt seitdem ein kontinuierliches Förderinstrument für österreichische Kunst dar. Der Award ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert.

Dieses Jahr wurde die Zusammensetzung des Preises erstmals modifiziert: Die 15.000 Euro bestehen aus dem Preisgeld in Höhe von zehntausend Euro und aus weiteren fünftausend Euro für die Entwicklung eines Auftragswerkes für T-Mobile.

Das Ziel des Preises ist es, die Arbeit eines jungen, herausragenden Kunstschaffenden auszuzeichnen und zu mehr Öffentlichkeit zu verhelfen. Die Preisträger sollen in ihrem Weg bestärkt werden.

JUNGE KUNST MIT ART STUDIOS IM T-CENTER Die Förderung von junger Kunst steht im Mittelpunkt des Kunstengagements von T-Mobile. Seit zwei Jahren stellt T-Mobile gemeinsam mit der WED, der Wiener Entwicklungsgesellschaft für den Donauraum AG, insgesamt zehn jungen Künstlern Ateliers im Umfang von rund achthundert Quadratmeter zur Verfügung. Insgesamt werden jährlich sechs Künstler für ein Atelierstipendium für ein Jahr ausgewählt und vier weitere Künstler erhalten ein Atelierstipendium für ein halbes Jahr.

Die Vergabe der neuen Künstlerateliers für die Periode 2009/2010 findet im Frühjahr dieses Jahres statt. »Als Unternehmen ist es uns ein Anliegen, vor allem junge Künstler zu unterstützen. Mit den Ateliers bieten wir den Stipendiaten die ideale Umgebung, um sich voll und ganz auf die Kunst zu konzentrieren«, so Chvátal abschließend.

Nach der Preisverleihung des T-Mobile Art Awards 2008 am 11. Februar im T-Center in St. Marx durch den Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny feierten bei Musik vom »Jazz Trio« und Kulinarik noch Künstler wie Adi Hirschal, Christian Spatzek, Vera Böhnisch, die Kabarettisten Ciro de Luca und Herbert Steinböck, aber auch einige Wirtschaftsbosse wie Werner Wutscher von REWE, der Geschäftsführer von der Bundesbeschaffung Andreas Nemec oder auch Ex-Minister Herbert Haupt.

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